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Fundraiser/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Spezialisten in der Öffentlichkeitsarbeit

Das übernimmt KI.

5 von 18 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Fundraiser/innen planen und realisieren Maßnahmen, um Mittel für soziale und kulturelle Einrichtungen wie Hilfsorganisationen, Stiftungen und Hochschulen zu beschaffen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Schöpferische Fähigkeit
Initiative

Gehalt

5.218 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.029 €

Oberes Viertel

6.844 €

Fachliche Stärken i

ManagementÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsEntwicklungMicrosoft OfficeMarketing

35.368

Beschäftigte i

1.698

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.483

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

17%9%0%
20132022: 17%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

35.368+101% seit 2012
35.36826.46417.560
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.218 €+38%
6.844 €4.820 €2.795 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
83Stellen 2024
1.483Arbeitslose 2024
1.70988255
20122024

Fundraiser/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 43% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Fundraiser/in verändern könnte. Damit liegt Fundraiser/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 17% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 18 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 5 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kontakten, Werbekommunikation, Direktvertrieb, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Akquisition, Fundraising, Sponsoring, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Präsentation und Mitgliederwerbung, -betreuung und 7 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 35.368 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.218 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.029 € bis 6.844 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.698 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Entwicklung, Microsoft Office und Marketing. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Schöpferische Fähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fundraiser/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fundraiser/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Fundraising bis 2030: weniger Standardkontakt, mehr Beziehungsarbeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil im Fundraising spürbar: Routinekontakte, Werbekommunikation und Informationsbeschaffung werden leichter durch KI unterstützt, während Akquisition, Fundraising, Sponsoring und Kundenberatung, -betreuung wichtiger werden. Für dich heißt das nicht, dass der Beruf verschwindet. Aber die Art, wie du arbeitest, wird sich verändern. Stand: Juni 2026.

Der KI-Risiko Score von 43 zeigt bereits eine mittlere Verschiebung: Ein Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut unterstützbar, aber der Beruf bleibt klar menschenzentriert. Gerade im Fundraising zählt nicht nur, was du sagst, sondern wie glaubwürdig, verbindlich und passgenau du Beziehungen aufbaust. Genau dort bleibt dein Vorteil.

Fundraising verliert bei Kontakten und Recherche an Routine

Besonders anfällig sind Tätigkeiten wie Kontakten, Recherche, Informationsbeschaffung, Werbekommunikation und Teile des Direktvertriebs. Das sind genau die Bereiche, in denen KI heute schnell Entwürfe liefert, Listen verdichtet, Zielgruppen vorfiltert oder Gesprächsnotizen strukturiert. Auch bei Direktmarketing und standardisierten Kontaktstrecken kann KI Tempo bringen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass vor allem Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren stark KI-anwendbar sind. Das passt gut zu Fundraising-Aufgaben mit hohem Text- und Abstimmungsanteil. Gleichzeitig ist das kein Hinweis auf ein Ende der Rolle, sondern auf eine Verschiebung: Was früher viel Vorarbeit brauchte, wird schneller produziert. Der eigentliche Mehrwert wandert danach in Auswahl, Feinjustierung und Beziehungspflege.

Auch der IAB-Befund ist hier wichtig: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt in der Praxis selten zu einem direkten Beschäftigungsabbau, sondern eher zu verlangsamtem Wachstum oder zu einem veränderten Aufgabenmix. Genau das ist für Fundraising wahrscheinlich: weniger Zeit für Standardarbeit, mehr Zeit für qualitative Arbeit.

Fundraising wächst bei Akquisition, Sponsoring und Beratung

Stärker werden vor allem deine menschlichen Kernkompetenzen: Akquisition, Fundraising, Sponsoring, Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Konzeption (Werbung, Marketing, PR). Diese Aufgaben leben von Vertrauen, Timing, Kontextwissen und der Fähigkeit, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen.

Hier spielt auch die internationale Einordnung eine Rolle. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI-Nutzung in der Praxis überwiegend augmentierend ist, also Mensch und KI gemeinsam arbeiten. Das ist gerade für Berufe wie deinen relevant: KI kann Vorschläge machen, Zielgruppen sortieren oder Texte vorbereiten, aber sie ersetzt nicht das Gespräch mit Spendern, Förderern oder Partnern, nicht die Einordnung von Beziehungen und nicht die Verantwortung für Ton und Glaubwürdigkeit.

Ein zweiter Punkt: Fundraising ist eng mit Kommunikationspsychologie, Rhetorik, Social-Media-Kommunikation und Werbung verbunden. Diese Fähigkeiten werden nicht weniger wichtig, sondern wichtiger, wenn Standardtexte überall verfügbar sind. Dann gewinnt die Variante, die sauber auf Zielgruppe, Anlass und Glaubwürdigkeit abgestimmt ist.

Fundraiser/in: Wo KI dir konkret hilft

KI ist für dich vor allem dort nützlich, wo es um Tempo, Struktur und Vorarbeit geht:

  • Entwürfe für Anschreiben, Mailings und Social-Media-Posts
  • Zusammenfassungen von Recherchen und Förderinformationen
  • Vorbereitung von Präsentationen und Gesprächsleitfäden
  • Varianten für Zielgruppenansprache im Direktmarketing
  • Strukturierung von Kontakten und Nachfass-Listen
  • Formulierungshilfen für Öffentlichkeitsarbeit und PR

So kannst du mehr Zeit in die eigentliche Beziehungsarbeit stecken. Das ist gerade in einem Feld wichtig, in dem Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Initiative und Kommunikationsfähigkeit den Unterschied machen.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt spricht ebenfalls dafür. Stellenanzeigen mit KI-Skills wachsen laut Microsoft New Future of Work stark und verlangen zunehmend analytisches Denken, Resilienz, Ethik- und Datenkompetenz. Auch wenn Fundraising kein klassischer Tech-Beruf ist, werden genau diese Zusatzkompetenzen wichtiger: Daten auswerten, Zielgruppen sauber priorisieren, ethische Grenzen bei Ansprache und Automatisierung ziehen.

Fundraising-Berufe verändern sich von innen

Die deutsche Studie zum New Future of Work zeigt, dass KI den Aufgabenmix innerhalb von Berufen verschiebt: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Das passt sehr gut zu Fundraising. Künftig wirst du seltener nur Texte erstellen oder Kontakte abarbeiten. Dafür wird wichtiger, Ergebnisse zu prüfen, Kampagnen zu steuern, Botschaften abzustimmen und Risiken in der Ansprache zu erkennen.

Auch wenn der Beruf auf dem Papier einen moderaten KI-Risiko Score hat, solltest du das nicht mit Stabilität ohne Anpassung verwechseln. Die Beschäftigung in deinem Feld ist stark gewachsen, und die Nachfrage nach professioneller Kommunikation bleibt hoch. Aber der Markt belohnt zunehmend die Personen, die KI souverän einsetzen und gleichzeitig den persönlichen Teil der Arbeit beherrschen.

Nächste Schritte für Fundraiser/in: So bleibst du relevant

Wenn du im Fundraising arbeitest, lohnt sich jetzt ein klarer Fokus auf drei Bereiche:

  • KI als Assistenz nutzen: für Entwürfe, Recherchen, Segmentierung und Nachbereitung
  • Menschliche Stärken ausbauen: Gesprächsführung, Präsentation, Beziehungspflege, Rhetorik
  • Qualität sichern: Tonalität, Datenschutz, Ethik und Zielgruppenpassung immer selbst prüfen

Besonders wertvoll wird die Kombination aus Management, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Entwicklung und Microsoft Office mit sicherer Kommunikationsfähigkeit und Initiative. Wer KI sauber einbettet, arbeitet schneller, ohne austauschbarer zu werden.

Fundraising bleibt Beziehungsarbeit – nur mit mehr Werkzeugen

Unterm Strich ist Fundraising kein Beruf, den KI einfach ersetzt. Aber KI nimmt dir Teile der Vorarbeit ab und macht Standards schneller. Der eigentliche Wert verschiebt sich zu Beziehung, Vertrauen, Strategie und glaubwürdiger Ansprache. Wenn du diese Entwicklung aktiv mitgehst, ist der Wandel eher eine Chance als eine Bedrohung.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fundraiser/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Fundraiser/in