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Glas- und Kerammaler/in - Glasmalerei: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

50%2013
50%2016
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45%2026*
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Fachkräfte in der kunsthandwerklichen Glas-, Keram- und Porzellanmalerei

Das übernimmt KI.

16 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Flachglasmalen0%
Hohlglasmalen0%
Dekore anfertigen (Keramik)0%
Muster, Blumen, Ornamente malen (Keramik)0%
Rändern, Bändern0%
Spritzmalen0%
Staffieren (Keramik)0%
Stempeln (Glasmalerei, Keramdekor)0%
Produktion, Fertigung0%
Sandstrahlen0%
Schablonen anfertigen0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Siebdruck0%
Vergolden0%
Versilbern0%
Schriftmalen, Schriftzeichnen0%

Du bleibst relevant.

Glas-und Kerammaler/innen in der Fachrichtung Glasmalerei dekorieren nach Vorlagen Hohl-und Flachglasprodukte in manueller sowie maschineller Arbeitsweise.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Belastbarkeit
Gewissenhaftigkeit

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

Produktion, FertigungKerammalen, PorzellanmalenEinkauf, BeschaffungSpritzlackierenEinzel- und Kleinserienfertigung

698

Beschäftigte i

55

Offene Stellen i

Arbeitslose i

75

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%50%50%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

698-42% seit 2012
1.211955698
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.487 €+18%
3.041 €2.264 €1.487 €
20122019

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
11Stellen 2024
75Arbeitslose 2024
159813
20122024

Glas- und Kerammaler/in - Glasmalerei im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 45% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Glas- und Kerammaler/in - Glasmalerei verändern könnte. Damit liegt Glas- und Kerammaler/in - Glasmalerei über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk, der bei 32% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 16 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Flachglasmalen, Hohlglasmalen, Dekore anfertigen (Keramik), Muster, Blumen, Ornamente malen (Keramik), Rändern, Bändern und Spritzmalen und 10 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Bleiverglasen, Freihandzeichnen, Glasmalerei und Restaurierungsarbeiten — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 698 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 20% gesunken. Zuletzt waren rund 55 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Produktion, Fertigung, Kerammalen, Porzellanmalen, Einkauf, Beschaffung, Spritzlackieren und Einzel- und Kleinserienfertigung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Belastbarkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Glas- und Kerammaler/in - Glasmalerei?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Glas- und Kerammaler/in - Glasmalerei

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil in der Glas- und Kerammalerei

Stand: Juni 2026 verändert sich dein Beruf nicht durch einen plötzlichen Ersatz, sondern vor allem durch eine Verschiebung der Aufgaben. In der Glas- und Kerammalerei bleiben künstlerische Handarbeit, Materialgefühl und sauberes Arbeiten wichtig. Gleichzeitig werden Tätigkeiten rund um Produktion, Fertigung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Schablonen anfertigen, Siebdruck, Spritzmalen oder Stempeln stärker standardisiert, digital vorbereitet oder teilweise automatisiert.

Der KI-Risiko-Score von 45 zeigt genau diese Zwischenlage: Es geht nicht um das Verschwinden des Berufs, sondern um einen Umbau von innen. Das passt auch zu den Befunden des IAB. Dort wird Kerntätigkeiten-Berufen ein technisches Substituierbarkeitspotenzial zugeordnet, ohne dass daraus automatisch Stellenabbau folgt. Historisch führte ein hohes Potenzial eher zu langsamerem Wachstum als zu einem harten Beschäftigungseinbruch. Für dich heißt das: Nicht alles, was technisch machbar ist, verschwindet sofort aus der Werkstatt.

Welche Tätigkeiten in der Glas- und Kerammalerei unter Druck geraten

Am ehesten veränderbar sind die Arbeiten, die sich gut strukturieren, wiederholen und prüfen lassen. Dazu gehören vor allem:

  • Flachglasmalen und Hohlglasmalen in wiederkehrenden Serien
  • Dekore anfertigen (Keramik) sowie Muster, Blumen, Ornamente malen (Keramik)
  • Rändern, Bändern und andere gleichförmige Zierarbeiten
  • Spritzmalen, Stempeln und Siebdruck
  • Vergolden und Versilbern in standardisierten Abläufen
  • Schriftmalen, Schriftzeichnen bei klar vorgegebenen Vorlagen
  • Teile von Produktion, Fertigung und Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung

Gerade hier ist die Microsoft-Analyse mit 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen hilfreich: Besonders gut eignet sich KI für Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Logik lässt sich auch auf deinen Beruf übertragen, etwa bei Vorlagen, Entwürfen, Varianten oder Dokumentation. Schwerer fällt KI dagegen dort, wo handwerkliche Präzision, Oberflächengefühl, Materialreaktion und echte Ausführung gefragt sind.

Warum die Glas- und Kerammalerei trotz KI nicht nur schrumpft

Für einen Handwerksberuf wie deinen ist wichtig, dass KI-Exposition nicht automatisch Stellenabbau bedeutet. Der IWF sieht weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert; in Industrieländern ist der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten höher. Trotzdem heißt das nicht, dass solche Berufe verschwinden. Oft werden nur einzelne Schritte verändert, während der Beruf als Ganzes bestehen bleibt.

Auch die jüngeren Arbeitsmarktbeobachtungen sprechen eher für Umbau als für Verdrängung. In Berufen mit hoher KI-Exposition wuchs die Beschäftigung zuletzt sogar stärker als in weniger exponierten Berufen. Das zeigt: KI wirkt bisher eher augmentierend als ersetzend. Für die Glas- und Kerammalerei ist das plausibel, weil die wertschöpfenden Teile oft dort liegen, wo Maschine und Modell zwar helfen, aber nicht den ganzen Prozess übernehmen.

Welche Kompetenzen in der Glas- und Kerammalerei wichtiger werden

Wachsend sind vor allem Kompetenzen, die zwischen Handwerk, Planung und Kontrolle liegen. Dazu zählen:

  • Arbeitsvorbereitung für Einzelstücke und Kleinserien
  • Restaurierungsarbeiten mit sauberer Dokumentation
  • Bleiverglasen und andere anspruchsvolle manuelle Arbeitsschritte
  • Freihandzeichnen für individuelle Motive
  • Glasmalerei als gestalterische Kernkompetenz
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung von Werkzeugen und Arbeitsmitteln
  • Einkauf, Beschaffung für Materialien und Verbrauchsstoffe
  • Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit und Gewissenhaftigkeit

Genau hier verschiebt sich der Aufgabenmix. Die deutsche Future-of-Work-Studie zeigt, dass KI innerhalb von Berufen klassische Bearbeitung schrumpfen lässt, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich bedeutet das: Du brauchst nicht weniger Können, sondern ein anderes Zusammenspiel aus Gestaltung, Kontrolle und Entscheidung.

Was der Stellenmarkt für die Glas- und Kerammalerei signalisiert

Der Stellenmarkt belohnt derzeit nicht nur Routine, sondern zunehmend spezialisierte und komplexere Arbeit. Nach dem Start von ChatGPT sanken Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische, technische und kreative Arbeit gewachsen ist. Übertragen auf deinen Beruf heißt das: Standardisierte Serienarbeiten geraten stärker unter Druck als anspruchsvolle Einzelanfertigungen, Restaurierung oder Sonderaufträge.

Auch die Entwicklung auf Freelance-Plattformen passt dazu: Einfache Schreib- und Grafikaufträge gingen zurück, übrig blieben komplexere Aufgaben mit höherem Anspruch. Für Glas- und Kerammalerei ist das eine gute Nachricht, wenn du dich auf hochwertige Ausführung, Unikate, Restauration oder hybride Prozesse konzentrierst. Der Markt belohnt eher die Teile des Berufs, die sich nicht leicht automatisieren lassen.

So kannst du die nächsten Schritte in der Glas- und Kerammalerei nutzen

Wenn du im Beruf bleibst, lohnt sich ein klarer Fokus auf die Schnittstelle zwischen traditionellem Können und digitaler Vorbereitung:

  • Stärke Freihandzeichnen und individuelle Gestaltung statt nur Vorlagenarbeit.
  • Nutze digitale Werkzeuge für Entwürfe, Varianten und Dokumentation.
  • Positioniere dich bei Restaurierungsarbeiten, Bleiverglasen und Sonderanfertigungen.
  • Baue Wissen in Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung aus, weil Kunden Genauigkeit sehen und bezahlen.
  • Verknüpfe Arbeitsvorbereitung mit Materialkenntnis und sauberer Kommunikation.
  • Halte dich bei neuen Verfahren wie digital unterstütztem Siebdruck oder Vorlagenprozessen auf dem Laufenden.

Wenn du Auftraggebern den Wert deiner Arbeit erklären kannst, bist du weniger austauschbar. Genau dort liegt die Zukunft dieses Berufs: nicht in der reinen Wiederholung, sondern in der Kombination aus Gestaltung, Präzision und Verantwortung.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte Entwurfs- und VorlagentoolsText- und Dokumentationsassistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Glas- und Kerammaler/in - Glasmalerei beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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