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Glas- und Porzellanmaler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

70%2013
70%2016
70%2019
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63%2026*
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Fachkräfte in der kunsthandwerklichen Glas-, Keram- und Porzellanmalerei

Das übernimmt KI.

18 von 23 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Flachglasmalen0%
Hohlglasmalen0%
Überfangen (Glas)0%
Aufglasurmalen0%
Dekore anfertigen (Keramik)0%
Inglasurmalen0%
Kerammalen, Porzellanmalen0%
Muster, Blumen, Ornamente malen (Keramik)0%
Scharffeuerdekorationen herstellen (Keramik)0%
Spritzmalen0%
Stempeln (Glasmalerei, Keramdekor)0%
Unterglasurmalen0%
Entwurf0%
Schablonen anfertigen0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Feuerverbleien0%
Schriftmalen, Schriftzeichnen0%
Gestaltung, Design0%

Du bleibst relevant.

Glas-und Porzellanmaler/innen verzieren Glas, Porzellangeschirr und-figuren mit verschiedenen Techniken: Sie malen z.B. Motive und Muster mit der Hand auf, bedrucken Werkstücke oder erzielen Effekte durch spezielle Schmelztechniken.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Belastbarkeit
Gewissenhaftigkeit

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

Produktion, FertigungKerammalen, PorzellanmalenEinkauf, BeschaffungSpritzlackierenEinzel- und Kleinserienfertigung

698

Beschäftigte i

55

Offene Stellen i

Arbeitslose i

75

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

80%75%70%
20132022: 80%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

698-42% seit 2012
1.211955698
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.487 €+18%
3.041 €2.264 €1.487 €
20122019

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
11Stellen 2024
75Arbeitslose 2024
159813
20122024

Glas- und Porzellanmaler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Glas- und Porzellanmaler/in beträgt 63%. Damit liegt Glas- und Porzellanmaler/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk, der bei 32% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 80% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 23 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Flachglasmalen, Hohlglasmalen, Überfangen (Glas), Aufglasurmalen, Dekore anfertigen (Keramik) und Inglasurmalen und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Freihandzeichnen, Glasmalerei, Reliefmalen und Restaurierungsarbeiten — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 698 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 20% gesunken. Zuletzt waren rund 55 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Produktion, Fertigung, Kerammalen, Porzellanmalen, Einkauf, Beschaffung, Spritzlackieren und Einzel- und Kleinserienfertigung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Belastbarkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Glas- und Porzellanmaler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Glas- und Porzellanmaler/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Flachglasmalen, Hohlglasmalen und Dekore anfertigen: Wo KI bei Glas- und Porzellanmaler/innen ansetzt

Beim Flachglasmalen, Hohlglasmalen oder beim Dekore anfertigen (Keramik) geht es um präzise Muster, wiederholbare Motive und saubere Abläufe. Genau dort setzt KI heute am ehesten an: Sie unterstützt bei Entwurf, Gestaltung, Design, Schablonen anfertigen, Schriftmalen, Schriftzeichnen und bei der digitalen Vorbereitung von Serien. Für den Beruf Glas- und Porzellanmaler/in ist das relevant, weil viele Kerntätigkeiten gut strukturierbar sind und sich technisch leichter nachbilden lassen als freie handwerkliche Gestaltung.

Der KI-Risiko-Score von 63 zeigt deshalb vor allem eines: Nicht der ganze Beruf verschwindet, aber ein spürbarer Teil der klassischen Routine verschiebt sich. Das passt zur IAB-Einordnung: Hohe Substituierbarkeit führt historisch selten sofort zu Beschäftigungsabbau, sondern eher dazu, dass Wachstum langsamer wird oder sich Aufgaben im Beruf verschieben. Stand: Juni 2026.

Was KI bei Glas- und Porzellanmaler/innen eher übernimmt

Besonders anfällig sind Tätigkeiten, die sich wiederholen, standardisieren und digital vorbereiten lassen. Dazu gehören:

  • Flachglasmalen und Hohlglasmalen in Serien mit ähnlichen Motiven
  • Überfangen (Glas) und andere klar regelbare Arbeitsschritte
  • Aufglasurmalen, Inglasurmalen und Unterglasurmalen bei standardisierten Dekoren
  • Scharffeuerdekorationen herstellen (Keramik), wenn Motive oft gleich aufgebaut sind
  • Spritzmalen und Stempeln (Glasmalerei, Keramdekor) bei wiederkehrenden Mustern
  • Schablonen anfertigen als digitale Vorstufe für Serienproduktion
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung durch visuelle Vorprüfung und Musterabgleich
  • Entwurf und Teile von Gestaltung, Design, wenn erste Varianten schnell erzeugt werden sollen

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte formuliert, erklärt und kommuniziert werden. Auf deinen Beruf übertragen heißt das: KI ist weniger der „Pinsel“, aber sehr wohl das Werkzeug für Vorarbeit, Variantenbildung, Dokumentation und Abstimmung. Auch der internationale IWF-Blick ist passend: In Industrieländern sind besonders Berufe mit vielen kognitiven Anteilen exponiert — und genau diese planenden und vorbereitenden Teile finden sich auch in handwerklichen Nischenberufen.

Was bei Glas- und Porzellanmaler/innen menschlich bleibt

Trotz hoher technischer Ersetzbarkeit bleibt der Kern des Berufs stark handwerklich und sinnlich geprägt. Besonders schwer automatisierbar sind:

  • Arbeitsvorbereitung im konkreten Werkstattkontext
  • Freihandzeichnen mit sicherer Linienführung und Gefühl für Material
  • Glasmalerei als direkte handwerkliche Ausführung
  • Reliefmalen mit räumlicher Wirkung und Materialgefühl
  • Restaurierungsarbeiten an Unikaten, historischen Stücken oder empfindlichen Oberflächen

Genau hier liegt der Unterschied zwischen Musterproduktion und Handwerk: KI kann ein Motiv vorschlagen, aber sie fühlt nicht, wie ein Glasgrund reagiert, wie Farbe unter Hitze verläuft oder wann ein Stück restauratorische Zurückhaltung braucht. Die IAB-Forschung zeigt außerdem: Selbst wenn ein Beruf hohes Substituierungspotenzial hat, bedeutet das nicht automatisch Jobverlust. Oft werden Aufgaben nur neu verteilt. Das ist für diesen Beruf wichtig, weil Produktion, Fertigung und Einzel- und Kleinserienfertigung weiterhin menschliche Sorgfalt brauchen.

Was Beschäftigte im Beruf Glas- und Porzellanmaler/in jetzt tun können

Der beste Schutz liegt nicht darin, KI zu ignorieren, sondern sie gezielt als Vorstufe und Arbeitsmittel zu nutzen. Sinnvolle Schritte sind:

  • KI für Entwurf und Gestaltung, Design einsetzen, aber das finale Motiv selbst bewerten
  • bei Schablonen anfertigen digitale Varianten testen und die beste Lösung manuell verfeinern
  • Schriftmalen, Schriftzeichnen mit Vorlagen, Proportionen und Varianten digital vorbereiten
  • in Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung digitale Vergleichsbilder und Dokumentation nutzen
  • Routine in Spritzlackieren-ähnlichen Vorarbeiten, Serienlogik und Materialkunde vertiefen
  • sich auf Restaurierungsarbeiten, Freihandtechniken und Sonderanfertigungen spezialisieren
  • Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit und Gewissenhaftigkeit als sichtbare Stärken ausspielen

Die größte Chance liegt in der Kombination aus digitaler Vorarbeit und echter handwerklicher Ausführung. Wer Motive schneller entwickelt, Varianten sauber prüft und im Werkstück selbst präzise bleibt, wird nicht ersetzt, sondern produktiver. Gerade im Glas- und Porzellanbereich kann KI die Zeit für Vorentwürfe verkürzen, während die wertschöpfende Feinarbeit beim Menschen bleibt.

Was der Glas- und Porzellanmaler/in-Beruf trotz KI stabil hält

Der Arbeitsmarkt für diesen Beruf ist klein, aber nicht trivial. Die Zahl der Beschäftigten ist seit Jahren zurückgegangen, was den Druck erhöht, sich technisch und fachlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig gilt: Ein Beruf mit sinkender Beschäftigtenzahl ist oft gerade deshalb offen für Spezialisierung, Nischenqualität und Restaurierung. In solchen Feldern sind Produktion, Fertigung und Einzel- und Kleinserienfertigung weniger austauschbar als standardisierte Massenmotive.

Die zentrale Botschaft der Studienlage ist deshalb beruhigend und klar: KI trifft zuerst die standardisierbaren Schritte, nicht automatisch den gesamten Beruf. Wer früh lernt, KI in Entwurf, Dokumentation und Qualitätssicherung einzubauen, kann seinen handwerklichen Kern sogar schärfen. Entscheidend bleibt, dass du nicht nur Motive umsetzt, sondern Material, Prozess und Wirkung beherrschst.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte Design-ToolsBildgeneratoren

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Glas- und Porzellanmaler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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