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Industrietechnologe/-technologin - Automatisierungstechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

60%2013
60%2016
70%2019
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Fachkräfte in der Automatisierungstechnik

Das übernimmt KI.

20 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
Roboter- und Handhabungstechnik0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Prozessleittechnik0%
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Digitaltechnik0%
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Elektrotechnik0%
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Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
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Energieverteilung, Energieversorgung0%
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Programmieren0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Industrietechnologen und-technologinnen in der Fachrichtung Automatisierungstechnik entwerfen technische Konzepte und entwickeln und projektieren Anlagen der Energieerzeugung, Energieverteilung und Energieanwendung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft

Gehalt

4.358 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.580 €

Oberes Viertel

5.291 €

Fachliche Stärken i

ElektronikWartung, Reparatur, InstandhaltungAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungInbetriebnahmeMechatronik

26.849

Beschäftigte i

3.780

Offene Stellen i

Arbeitslose i

796

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

90%75%60%
20132022: 90%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

26.849+41% seit 2012
26.84922.97719.105
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.358 €+33%
5.291 €3.936 €2.580 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.926Stellen 2024
796Arbeitslose 2024
1.9261.232538
20122024

Industrietechnologe/-technologin - Automatisierungstechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Industrietechnologe/-technologin - Automatisierungstechnik erreicht im KI-Check einen Score von 78%. Damit liegt Industrietechnologe/-technologin - Automatisierungstechnik über dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen, der bei 71% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 90% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 20 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Roboter- und Handhabungstechnik, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik und 14 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Softwaretechnik, Software-Engineering, Systemsoftware (Entwicklung, Analyse), Anwendungstechnik und Anwendungsberatung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 26.849 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.358 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.580 € bis 5.291 €), gestiegen um 14% seit 2019. Zuletzt waren rund 3.780 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Elektronik, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Inbetriebnahme und Mechatronik. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Industrietechnologe/-technologin - Automatisierungstechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Industrietechnologe/-technologin - Automatisierungstechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

SPS-Programmierung, Mess-, Steuer- und Regeltechnik: Wo KI in der Automatisierung ansetzt

Wer in der Automatisierungstechnik arbeitet, bewegt sich täglich zwischen SPS-Programmierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik, Prozessleittechnik, Roboter- und Handhabungstechnik, Elektronik, Elektrotechnik und Inbetriebnahme. Genau diese Mischung macht den Beruf interessant — und verletzlich zugleich. Der KI-Risiko-Score liegt bei 78, also klar im oberen Bereich. Das heißt aber nicht, dass dein Beruf verschwindet. Es heißt vor allem: Viele Tätigkeiten lassen sich technisch gut unterstützen oder teilweise automatisieren, während andere Aufgaben weiter auf Erfahrung, Verantwortung und Abstimmung angewiesen bleiben.

Stand: Juni 2026 ist die Lage deshalb eher eine von Verschiebung als von Verdrängung. KI greift zuerst dort an, wo Daten strukturiert, wiederholbar und regelbasiert sind: etwa beim Programmieren von Standardbausteinen, bei der Analyse von Messwerten, bei der Qualitätsprüfung, beim Vergleich von Parametern oder beim Erstellen von Dokumentation. Der Beruf wird dadurch nicht weniger technisch — aber stärker datengetrieben.

Was KI in der Automatisierungstechnik übernimmt: Standardisierung, Analyse, Dokumentation

Besonders angreifbar sind im Beruf die Tätigkeiten, die aus klaren Mustern bestehen. Dazu zählen etwa CAM-, CIM-Systeme anwenden, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Programmieren, Systemsoftware (Programmierung) sowie Teile der Digitaltechnik und Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik. Wenn Abläufe gut beschrieben sind, kann KI bei Vorschlägen, Checks oder beim Vorstrukturieren helfen.

Auch bei Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Prüffeld wird KI wichtiger. Sie kann Messergebnisse schneller auswerten, Auffälligkeiten markieren und Muster erkennen, die im Alltag leicht übersehen werden. In der Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung kann das die Fehlersuche beschleunigen, besonders wenn viele Prozessdaten vorliegen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Genau das ist auch für technische Berufe relevant: Protokolle, Änderungsdokumentation, Testberichte, Standardkonzepte oder erste Entwürfe für Bedienhinweise lassen sich deutlich schneller erzeugen. Passend dazu wächst laut Microsoft Research die Nachfrage nach KI-Skills in Stellenanzeigen stark und reicht längst über reine Tech-Rollen hinaus.

Auch der internationale Blick bestätigt das Muster: Der IWF sieht Industrieländer besonders stark exponiert, weil dort viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Und der Anthropic Economic Index zeigt: KI wirkt in vielen Berufen eher unterstützend als ersetzend. Das ist auch hier wichtig — denn in der Automatisierungstechnik wird KI oft als Werkzeug in der Hand von Fachleuten eingesetzt, nicht als Ersatz für sie.

Was menschlich bleibt in der Automatisierungstechnik: Inbetriebnahme, Wartung, Verantwortung

Trotz hoher technischer Exponierung bleiben zentrale Aufgaben menschlich geprägt. Dazu gehören Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Anwendungstechnik, Anwendungsberatung sowie die praktische Inbetriebnahme. Hier reichen Mustererkennung und Textvorschläge nicht aus. Du musst Anlagen vor Ort verstehen, Prioritäten abwägen, Sicherheitsrisiken einschätzen und mit Produktion, Qualität, IT und Lieferanten abstimmen.

Gerade bei Roboter- und Handhabungstechnik, Antriebstechnik, Energieerzeugung sowie Energieverteilung, Energieversorgung ist Kontext entscheidend. Kleine Unterschiede im Aufbau, in der Umgebung oder in der Störung können große Wirkung haben. KI kann Hinweise geben, aber nicht zuverlässig die letzte Verantwortung übernehmen.

Dazu kommt: Der Beruf verlangt Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft. Diese Kompetenzen gewinnen eher an Gewicht, wenn Systeme komplexer werden. Je mehr KI bei Diagnose, Vorschlägen und Dokumentation hilft, desto wichtiger wird es, Ergebnisse zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und mit anderen Gewerken sauber zusammenzuarbeiten.

Auch die Beschäftigungsentwicklung zeigt, dass dieser Beruf nicht schrumpft, sondern wächst: Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 deutlich gestiegen, und auch das Einkommen hat zugelegt. Das spricht gegen ein einfaches Ersetzungsnarrativ. Wahrscheinlicher ist, dass sich die Arbeit innerhalb des Berufs verändert — weg von rein routinierter Bearbeitung, hin zu mehr Steuerung, Prüfung und Integration.

Was du in der Automatisierungstechnik tun kannst: KI nutzen, ohne dich austauschbar zu machen

Wenn du in diesem Beruf langfristig stark bleiben willst, lohnt sich ein klarer Schwerpunkt auf Aufgaben, die KI ergänzen statt ersetzen kann. Besonders wichtig sind dabei drei Linien:

  • KI als Werkzeug in der Programmierung nutzen: Lass dir Routinebausteine, Testfälle oder Dokumentationsentwürfe vorschlagen, aber prüfe Logik, Normen und Sicherheitsanforderungen selbst.
  • Daten lesen können: Wer Messwerte, Störungen und Prozessverläufe sauber interpretiert, bleibt im Vorteil — vor allem bei Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Prozessleittechnik und SPS-Technik.
  • Anlage und Mensch verbinden: Wenn du gut in Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Anwendungsberatung bist, wird dich KI eher produktiver machen als ersetzbar.

Der größte Hebel liegt nicht darin, jede Funktion zu automatisieren, sondern den eigenen Aufgabenmix zu verschieben. Genau das zeigen auch neuere Studien: KI verändert Berufe von innen. Reine Bearbeitung nimmt ab, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben nehmen zu. Wer diese Verschiebung aktiv mitgeht, kann im Beruf sogar an Profil gewinnen.

Praktisch heißt das: Stärke deine Fähigkeiten in Datenverständnis, Fehlersuche, Schnittstellenarbeit und technischer Kommunikation. Kenne die Grenzen von KI in sicherheitskritischen Anlagen. Und nutze Tools dort, wo sie dir Zeit für die wirklich wichtigen Entscheidungen verschaffen. Dann wird aus hohem Risiko nicht automatisch ein schlechtes Berufsbild — sondern ein Beruf, der sich sichtbar weiterentwickelt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ModelleKI-gestützte Analysewerkzeuge

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Industrietechnologe/-technologin - Automatisierungstechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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