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Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

33%2013
44%2016
44%2019
56%2022
54%2026*
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Fachkräfte in Werbung und Marketing

Das übernimmt KI.

13 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Buchführung, Buchhaltung0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung)0%
Controlling0%
Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
Kontakten0%
Media-Sachbearbeitung0%
Werbekommunikation0%
Werbemittel0%
Suchmaschinenwerbung (SEA)0%
Data-Driven-Marketing0%

Du bleibst relevant.

Kaufleute für Marketingkommunikation entwickeln zielgruppengerechte Marketing-und Werbemaßnahmen, leiten und überwachen deren Umsetzung und kontrollieren die Ergebnisse.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Schöpferische Fähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.300 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.387 €

Oberes Viertel

5.586 €

Fachliche Stärken i

MarketingPlanungManagementEntwicklungMicrosoft Office

66.787

Beschäftigte i

4.104

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.801

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

56%45%33%
20132022: 56%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

66.787+32% seit 2012
67.13758.81650.494
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.300 €+37%
5.586 €3.980 €2.374 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
389Stellen 2024
2.801Arbeitslose 2024
2.8011.529256
20122024

Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 54% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation verändern könnte. Damit liegt Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation über dem Durchschnitt des Berufsfelds Marketing & Kommunikation, der bei 46% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 56% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung) und Controlling und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Customer-Relationship-Management (CRM), Fundraising, Sponsoring, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Verkaufsförderung und Marktforschung und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 66.787 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.300 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.387 € bis 5.586 €), gestiegen um 17% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.104 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Marketing, Planung, Management, Entwicklung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Schöpferische Fähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Marketing & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Du liegst mit einem KI-Risiko-Score von 54 über dem Durchschnitt deines Berufsfelds Marketing & Kommunikation (46). Das heißt nicht, dass dein Job verschwindet. Aber es heißt: In deinem Arbeitsalltag treffen gleich zwei Dinge zusammen — viele klar beschreibbare Tätigkeiten und ein Markt, in dem sich Aufgaben und Rollen spürbar verschieben. Stand: Juni 2026.

Warum Kaufleute für Marketingkommunikation anders betroffen sind

Gerade in der Marketingkommunikation ist KI dort stark, wo Arbeit standardisiert, textnah und datengetrieben ist. Das betrifft bei dir vor allem Werbekommunikation, Werbemittel, Suchmaschinenwerbung (SEA), Data-Driven-Marketing, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Controlling, Büro- und Verwaltungsarbeiten und auch Teile von Media-Sachbearbeitung oder Buchführung, Buchhaltung. Solche Aufgaben lassen sich gut strukturieren, vergleichen und oft auch in Teilschritten automatisieren.

Wichtiger ist aber das Muster dahinter: KI ersetzt selten den ganzen Beruf, sondern zieht einzelne Tätigkeiten aus dem Arbeitsalltag heraus. Das passt zu den IAB-Befunden, wonach hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit meist nicht zu einem schnellen Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern eher zu geringerem Wachstum. Genau das ist auch für deinen Beruf plausibel: Routinearbeit wird knapper, die Steuerung der Arbeit wird wichtiger.

Besonders relevant sind deshalb die menschlichen Anteile in deinem Profil: Customer-Relationship-Management (CRM), Kundenberatung, -betreuung, Konzeption (Werbung, Marketing, PR), Media-Planung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Marktforschung, Marketing, Verkaufsförderung, Fundraising, Sponsoring und Veranstaltungsfinanzierung, -budgetierung. Hier geht es nicht nur um Texte oder Zahlen, sondern um Zielgruppenverständnis, Abstimmung, Priorisierung und Entscheidungen unter Unsicherheit.

Was die Studien für Marketingkommunikation zeigen

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen ist für deinen Beruf besonders aussagekräftig. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, Kommunizieren, Informationen beschaffen und erklären. Genau diese Fähigkeiten spielen in der Marketingkommunikation täglich eine Rolle: Kampagnenideen verdichten, Texte überarbeiten, Zielgruppeninformationen zusammenziehen, Angebote formulieren oder Abstimmungen vorbereiten. Das erklärt, warum KI gerade in deinem Beruf nicht nur „irgendwie mitläuft“, sondern direkt im Kern von Arbeitsaufgaben auftaucht.

Gleichzeitig zeigt die Studie auch Grenzen: Präzise Datenanalyse und andere anspruchsvolle Spezialaufgaben sind nicht automatisch die Stärke von KI. Für dich heißt das: KI kann Entwürfe, Varianten und Vorarbeiten beschleunigen, aber nicht ohne Weiteres die strategische Bewertung, die Abstimmung mit Kund:innen oder die Einordnung in Marke, Budget und Ziel.

Auch der Anthropic Economic Index passt gut zu deinem Berufsfeld. Dort dominiert in keiner Berufsgruppe klar die reine Automation; mehr als die Hälfte der KI-Nutzung ist Augmentation — also Mensch und KI gemeinsam. Das ist für Marketingkommunikation typisch: KI macht Vorschläge, du prüfst, kombinierst, verhandelst und setzt um. Die praktische Folge ist weniger „ersetzt werden“ als „anders arbeiten“.

Die IAB-Einordnung stützt das ebenfalls: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial sind in Deutschland verbreitet, aber der Arbeitsmarkt reagiert oft mit Verschiebungen innerhalb der Tätigkeit statt mit einem Wegfall des Berufs. Für Marketingkommunikation ist das wichtig, weil dein Profil schon heute eine Mischung aus kreativen, organisatorischen und administrativen Aufgaben enthält.

Welche Tätigkeiten in Marketingkommunikation zuerst kippen

Am stärksten unter Druck geraten die Teile deiner Arbeit, die sich wiederholen und gut standardisieren lassen:

  • Varianten für Werbekommunikation und Werbemittel vorbereiten
  • erste Fassungen für Suchmaschinenwerbung (SEA), Anzeigen und Textbausteine erstellen
  • Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung) und Controlling vorstrukturieren
  • einfache Kalkulationen und Auswertungen zusammenführen
  • Büro- und Verwaltungsarbeiten beschleunigen
  • Inhalte für Data-Driven-Marketing aufbereiten
  • standardisierte Kundenanfragen in der Kundenberatung vorfiltern

Das bedeutet nicht, dass diese Aufgaben verschwinden. Aber ihr Wert verschiebt sich. Wer KI gut nutzt, produziert schneller mehr Varianten, erkennt Muster früher und kommt schneller zu einer belastbaren Entscheidung. Wer KI ignoriert, verliert vor allem Tempo.

Welche Tätigkeiten in Marketingkommunikation stärker menschlich bleiben

Stabiler sind die Aufgaben, bei denen Beziehung, Kontext und Urteilskraft zählen:

  • Kundenberatung, -betreuung mit Fingerspitzengefühl
  • Konzeption (Werbung, Marketing, PR) mit echtem Zielgruppenverständnis
  • Media-Planung unter Budget-, Marken- und Timing-Druck
  • Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations in sensiblen Situationen
  • Marketing als Gesamtsteuerung statt nur Textproduktion
  • Marktforschung mit Interpretation, nicht nur Datensammlung
  • CRM und langfristige Kundenbindung
  • Fundraising, Sponsoring mit Verhandlung und Vertrauen
  • Veranstaltungsfinanzierung, -budgetierung mit Abstimmung vieler Beteiligter

Gerade diese Teile werden wichtiger, weil KI zwar Inhalte liefern kann, aber nicht automatisch für Markenstimmigkeit, Tonalität, politische Sensibilität oder Kundennähe sorgt.

Was du jetzt konkret tun kannst

Der sinnvollste Weg ist nicht, dich gegen KI zu stemmen, sondern deine Rolle zu verschieben:

  • Nutze KI für erste Entwürfe, Varianten und Recherchen, aber sichere dir die finale Bewertung.
  • Stärke deine Fähigkeiten in Planung, Management und Entwicklung.
  • Vertiefe Microsoft Office, Datenverständnis und saubere Dokumentation.
  • Trainiere systematisches-methodisches Vorgehen, damit du KI-Ergebnisse prüfen kannst.
  • Setze auf Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung, weil genau dort dein Mehrwert wächst.
  • Baue dir ein Profil auf, das nicht nur Kampagnen produziert, sondern Kampagnen steuert.

Der Arbeitsmarkt spricht dabei eher für Anpassung als für Verdrängung. In Deutschland ist die Beschäftigung in diesem Berufsfeld über Jahre gewachsen, und auch bei KI zeigt sich bisher vor allem Umbau statt Abbau. Wer jetzt die Mischung aus Kreativität, Analyse und Kundenverständnis beherrscht, bleibt gefragt.

Fazit für Kaufleute in der Marketingkommunikation

Dein Beruf ist nicht die Sorte Arbeit, die KI einfach komplett übernimmt. Aber er ist stark genug exponiert, dass sich der Alltag sichtbar verändert. Alles, was standardisiert, textnah und datengetrieben ist, wird schneller automatisiert. Alles, was Beratung, Konzeption, Abstimmung und Verantwortung verlangt, wird wertvoller. Genau darin liegt deine Chance: Wenn du KI als Werkzeug nutzt und gleichzeitig strategischer wirst, verschiebst du dich weg von Routine — hin zu der Rolle, die KI am wenigsten kann: gute Entscheidungen im passenden Kontext.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTMicrosoft Office

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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