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Werbekaufmann/-frau: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

38%2013
50%2016
50%2019
63%2022
58%2026*
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Fachkräfte in Werbung und Marketing

Das übernimmt KI.

13 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Drucktechnik0%
Buchführung, Buchhaltung0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung)0%
Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
Werberecht0%
Kontakten0%
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Werbekommunikation0%
Werbemittel0%
Recherche0%
Informationsbeschaffung0%

Du bleibst relevant.

Werbekaufleute beraten Kunden und sorgen dafür, dass deren Waren und Dienstleistungen in der Öffentlichkeit bekannt werden. Sie entwickeln Werbestrategien für verschiedene Medien und setzen sie kaufmännisch um, indem sie z.B. Aufträge abwickeln oder den Zahlungsverkehr überwachen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Schöpferische Fähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.300 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.387 €

Oberes Viertel

5.586 €

Fachliche Stärken i

MarketingPlanungManagementEntwicklungMicrosoft Office

66.787

Beschäftigte i

4.104

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.801

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

63%51%38%
20132022: 63%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

66.787+32% seit 2012
67.13758.81650.494
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.300 €+37%
5.586 €3.980 €2.374 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
389Stellen 2024
2.801Arbeitslose 2024
2.8011.529256
20122024

Werbekaufmann/-frau im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Werbekaufmann/-frau beträgt 58%. Damit liegt Werbekaufmann/-frau über dem Durchschnitt des Berufsfelds Marketing & Kommunikation, der bei 46% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 63% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Drucktechnik, Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung) und Büro- und Verwaltungsarbeiten und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Verkaufsförderung, Personalwesen, Marktforschung und Konzeption (Werbung, Marketing, PR) und 3 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 66.787 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.300 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.387 € bis 5.586 €), gestiegen um 17% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.104 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Marketing, Planung, Management, Entwicklung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Schöpferische Fähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Marketing & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Werbekaufmann/-frau?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Werbekaufmann/-frau

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Du sitzt an einer Kampagne, musst die Kalkulation prüfen, ein Angebot nachziehen, die Werbekommunikation abstimmen und nebenbei noch die nächste Recherche für die Zielgruppe sauber einordnen. Genau in solchen Situationen zeigt sich, wo KI im Beruf des Werbekaufmanns bzw. der Werbekauffrau heute schon ansetzt: nicht zuerst in der kreativen Gesamtidee, sondern in den vielen vorbereitenden, administrativen und auswertenden Schritten. Stand: Juni 2026 ist das Bild klarer geworden: Der Beruf verändert sich spürbar von innen, aber er verschwindet nicht.

Wie sich der Arbeitsalltag von Werbekaufleuten verändert

Der KI-Risiko Score von 58 zeigt: Ein mittleres Risiko entsteht vor allem dort, wo Tätigkeiten gut strukturiert, wiederholbar und datenlastig sind. In deinem Beruf betrifft das besonders Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Büro- und Verwaltungsarbeiten, Media-Sachbearbeitung und Teile der Informationsbeschaffung. Solche Aufgaben lassen sich mit KI und Automatisierung schneller vorstrukturieren, vorprüfen oder zusammenfassen.

Das heißt aber nicht, dass der Beruf auf Routine schrumpft. Die IAB-Studien zeigen, dass ein hohes Automatisierungspotenzial in Deutschland in der Vergangenheit meist nicht direkt zu Abbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum oder zu einer Verschiebung der Aufgaben. Genau das passt hier: Viele Einzelaufgaben werden schneller, die Gesamtrolle wird aber anspruchsvoller. Statt reine Zuarbeit zu leisten, musst du stärker steuern, bewerten und entscheiden.

Auch die Microsoft-Analyse zu 200.000 realen Copilot-Gesprächen passt gut zum Berufsfeld: Am stärksten KI-anwendbar sind dort vor allem Schreiben, Kundenkommunikation, Informationen beschaffen und Texte erklären. Das sind in der Praxis nahe Verwandte von Werbetext-Entwürfen, Briefings, Abstimmungen und ersten Content-Fassungen. Besonders KI-nah sind also die Teile, in denen du aus Informationen schnell verwertbare Arbeitsunterlagen machst.

Welche Tätigkeiten in Werbung und Kommunikation an KI gewinnen

Gerade im Berufsalltag von Werbekaufleuten gewinnt alles an Bedeutung, was zwischen Daten, Text und Abstimmung liegt. KI kann heute schon bei Recherche, Informationsbeschaffung, ersten Entwürfen für Werbekommunikation, bei der Strukturierung von Werbemittel-Varianten und bei der Vorarbeit für Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung) unterstützen. Auch im Kontakt mit Kunden oder internen Stellen kann KI helfen, Vorschläge zu formulieren, Meetings vorzubereiten oder Protokolle zu verdichten.

Die internationale Forschung deutet darauf hin, dass das kein Einzelfall ist: Der ILO-Index 2025 sieht Büro- und Verwaltungsberufe weltweit als besonders exponiert gegenüber generativer KI. Das ist für deinen Beruf relevant, weil ein erheblicher Teil der typischen Arbeit nicht aus reiner Kreativität besteht, sondern aus Koordination, Dokumentation und Bearbeitung. Genau dort setzt KI zuerst an.

Spannend ist aber auch die Richtung des Wandels: Eine deutsche Studie im Rahmen des New Future of Work zeigt, dass KI den Aufgabenmix innerhalb von Berufen verändert. Klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für Werbekaufleute bedeutet das: weniger reine Zuarbeit, mehr Qualitätssicherung, mehr Abstimmung und mehr Verantwortung für die stimmige Umsetzung.

Wer im Beruf gewinnt, wenn KI Routine übernimmt

Gewinnen wirst du vor allem dann, wenn du die Bereiche ausbaust, die KI nur schlecht ersetzt. Dazu gehören Kundenberatung, -betreuung, Konzeption (Werbung, Marketing, PR), Marketing, Verkaufsförderung, Marktforschung und Media-Planung. Diese Tätigkeiten verlangen Verständnis für Menschen, Ziele, Timing, Tonalität und Markenführung. Genau hier bleibt menschliches Urteilsvermögen zentral.

Die Anthropic-Auswertung macht zusätzlich Mut: In der realen KI-Nutzung dominiert bisher nicht direkte Automation, sondern Augmentation — also Mensch und KI gemeinsam. Für deinen Beruf heißt das: Die besten Ergebnisse entstehen wahrscheinlich nicht dadurch, dass du Aufgaben komplett abgibst, sondern indem du KI als Sparringspartner für Varianten, Struktur und Vorarbeit nutzt und selbst die fachliche Entscheidung triffst.

Das passt auch zu den Kompetenzen, die in deinem Beruf ohnehin wichtig sind: Kommunikationsfähigkeit, schöpferische Fähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und systematisches-methodisches Vorgehen. Genau diese Fähigkeiten werden wertvoller, wenn Routine schneller erledigt wird. Wer die Zusammenarbeit zwischen Kreatividee, Marktverständnis und sauberer Umsetzung beherrscht, bleibt stark.

Weiterbildung für Werbekaufleute: so machst du dich KI-fester

Für dich lohnt sich Weiterbildung vor allem dort, wo KI deine tägliche Arbeit ergänzt, statt sie zu verdrängen. Sinnvoll sind Bausteine in Marketing, Planung, Management, Entwicklung und natürlich Microsoft Office, weil viele KI-gestützte Prozesse direkt in Präsentationen, Texten, Tabellen und Abstimmungen landen. Wer sicher mit Daten, Vorlagen und Dokumenten arbeitet, kann KI schneller produktiv einsetzen.

  • Lerne, Briefings so zu formulieren, dass KI brauchbare Erstentwürfe liefert.
  • Nutze KI für Recherche und Informationsbeschaffung, prüfe aber Quellen und Relevanz selbst.
  • Trainiere Kalkulation und Kosten- und Leistungsrechnung so, dass du Ergebnisse nicht nur liest, sondern einordnest.
  • Stärke deine Rolle in Kundenberatung, -betreuung und Konzeption (Werbung, Marketing, PR), denn dort entsteht der eigentliche Mehrwert.
  • Nutze KI zur Vorbereitung von Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), aber übernimm die Bewertung der Wirkung.

Auch der Stellenmarkt spricht für diese Richtung: Nach dem ChatGPT-Start gingen Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für Werbekaufleute ist das ein Hinweis, dass einfache Sachbearbeitung an Bedeutung verliert, die anspruchsvollere Schnittstellenarbeit aber gewinnt.

Was der Beruf Werbekaufmann/-frau langfristig bleibt

Der Beruf bleibt vor allem ein Beruf der Verbindung: zwischen Kunde und Agentur, Idee und Budget, Planung und Umsetzung, Kennzahl und Wirkung. KI kann dabei vieles beschleunigen — aber nicht das Verständnis für Zielgruppen, Marken und Abstimmungsprozesse ersetzen. Genau deshalb ist der Beruf trotz mittlerem KI-Risiko nicht auf dem Weg zur Verdrängung, sondern zur Aufwertung.

Wer heute gut aufgestellt sein will, sollte KI nicht als Bedrohung sehen, sondern als Werkzeug für mehr Tempo in der Vorarbeit und mehr Qualität in der Steuerung. Die Zukunft gehört Werbekaufleuten, die Werbekommunikation, Media-Sachbearbeitung, Kundenberatung und Konzeption mit KI-gestützter Effizienz verbinden und dabei die fachliche Kontrolle behalten.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTLLMs

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Werbekaufmann/-frau beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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