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Marketingfachkraft/-assistent/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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NIEDRIGES RISIKO

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Fachkräfte in Werbung und Marketing

Das übernimmt KI.

10 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Preisgestaltung0%
Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung)0%
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Du bleibst relevant.

Marketingfachkräfte übernehmen die Konzeption und Umsetzung von Kunden-und Unternehmensrepräsentationen, Messen und anderen Marketingveranstaltungen und wirken bei der strategischen und konzeptionellen Weiterentwicklung des Marketingbereichs mit.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Schöpferische Fähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.300 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.387 €

Oberes Viertel

5.586 €

Fachliche Stärken i

MarketingPlanungManagementEntwicklungMicrosoft Office

66.787

Beschäftigte i

4.104

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.801

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

13%7%0%
20132022: 13%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

66.787+32% seit 2012
67.13758.81650.494
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.300 €+37%
5.586 €3.980 €2.374 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
389Stellen 2024
2.801Arbeitslose 2024
2.8011.529256
20122024

Marketingfachkraft/-assistent/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 28% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Marketingfachkraft/-assistent/in verändern könnte. Damit liegt Marketingfachkraft/-assistent/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Marketing & Kommunikation (46%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 13% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Preisgestaltung, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Vertrieb, Handelsrecht, Werberecht und Media-Sachbearbeitung und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Internationales Marketing, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Marketing-Management, Produktmanagement und Verkaufsförderung und 12 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 66.787 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.300 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.387 € bis 5.586 €), gestiegen um 17% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.104 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Marketing, Planung, Management, Entwicklung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Schöpferische Fähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Marketing & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Marketingfachkraft/-assistent/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Marketingfachkraft/-assistent/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026

Marketingfachkraft/-assistent/in: Wie sich das Anforderungsprofil bis 2030 verschiebt

Für Marketingfachkräfte und -assistent:innen verschiebt sich das Profil schon heute spürbar: weg von reinem Abarbeiten, hin zu mehr Konzeption, Präsentation, Marktforschung, Marketing-Management und der sauberen Steuerung von Kampagnen. Der KI-Risiko-Score von 28 zeigt: Der Beruf ist nicht akut gefährdet, aber einzelne Routineanteile stehen unter Druck. Gerade dort, wo Arbeit strukturiert, wiederholbar und text- oder datenlastig ist, kann KI unterstützen oder Teile übernehmen. Gleichzeitig bleiben die Teile stark menschlich, in denen Zielgruppenverständnis, Abstimmung mit Stakeholdern, Markenführung und situative Entscheidungen zählen.

Der wichtigste Punkt ist deshalb nicht die Frage, ob Marketing verschwindet, sondern wie sich der Aufgabenmix verändert. Die deutsche IAB-Forschung zeigt, dass KI die Beschäftigung bisher eher augmentierend als ersetzend beeinflusst. Auch in Deutschland wächst die Zahl der Beschäftigten in Berufen mit hoher KI-Exposition teils sogar stärker als in weniger exponierten Berufen. Für deinen Beruf heißt das: Wer KI klug einsetzt, verschiebt sich eher in Richtung Steuerung, Qualitätssicherung und Strategie — nicht automatisch in Richtung Wegfall.

Welche Marketing-Aufgaben durch KI schmaler werden

Besonders angreifbar sind im Marketing die Tätigkeiten, die nah an Vorlagen, Routinen und wiederkehrenden Textmustern liegen. In den Berufsdaten sind das vor allem Preisgestaltung, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Vertrieb, Handelsrecht, Werberecht, Media-Sachbearbeitung, Werbekommunikation, Fremdsprachenkorrespondenz, Suchmaschinenwerbung (SEA) und Direktvertrieb. Nicht alle diese Aufgaben verschwinden, aber sie werden stärker standardisiert und durch KI vorbereitet.

Das passt zu den Microsoft-Analysen von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen: Besonders gut unterstützt KI Tätigkeiten wie Schreiben, kommunizieren, erklären und Informationen beschaffen. Genau dort liegt im Marketing viel Potenzial, etwa bei Textentwürfen, Kampagnenvarianten, Briefings, Zusammenfassungen oder ersten Ideen für Zielgruppenansprachen. In der Folge wird weniger Zeit für die reine Erstproduktion gebraucht, mehr Zeit für Prüfung, Einordnung und Feinschliff.

Auch die Stellenmarktdaten deuten in diese Richtung: Seit dem ChatGPT-Start sind Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten spürbar zurückgegangen, während analytische, technische und kreative Arbeit stärker nachgefragt wird. Für Marketing heißt das: Routine im Tagesgeschäft verliert an Gewicht, die Fähigkeit, Kampagnen sauber zu interpretieren und in einen Markt- und Marken-Kontext zu setzen, gewinnt.

Welche Marketing-Kompetenzen an Bedeutung gewinnen

Besonders widerstandsfähig bleiben die Tätigkeiten, die Nähe zum Markt, zur Marke und zu Menschen brauchen. In deinen Berufsdaten sind das unter anderem Internationales Marketing, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Marketing-Management, Produktmanagement, Verkaufsförderung, Vertriebsmarketing, Präsentation, Marktforschung, Konzeption (Werbung, Marketing, PR), Werbung, E-Commerce, E-Business, Statistik, Onlinemarketing, Social-Media-Kommunikation, Affiliate-Marketing, Mobile-Marketing und Direktmarketing.

Genau hier liegt der Bereich, in dem KI eher verstärkt als ersetzt. Die Anthropic-Auswertung zeigt, dass in vielen Berufen nicht Automation dominiert, sondern Augmentation: Mensch und KI arbeiten gemeinsam. Das passt gut zu Marketingrollen. KI kann erste Entwürfe liefern, Varianten vergleichen, Daten vorstrukturieren oder Texte vorab formulieren. Die eigentliche Leistung liegt dann darin, die richtige Botschaft zu wählen, Zielkonflikte auszubalancieren und die Marke konsistent zu halten.

Auch die OpenAI-Studie GDPval mit echten Aufgaben aus 44 Berufen zeigt, dass führende Modelle in vielen Wissensberufen nahe an Fachleute heranreichen. Für Marketing ist das wichtig, weil ein Teil der Arbeit eben wissens- und textbasiert ist. Trotzdem bleibt der Qualitätsabstand dort relevant, wo es um Kontext, strategische Prioritäten, Zielgruppenlogik und die Abstimmung mit Vertrieb, Produktmanagement oder Management geht.

Was das für deinen Berufsalltag konkret bedeutet

Im Alltag wird sich die Arbeit eher verlagern als verschwinden. Weniger Zeit fließt in das erste Aufsetzen von Texten, in einfache Varianten oder in standardisierte Auswertungen. Mehr Zeit braucht es für systematisches-methodisches Vorgehen, Planung, Entwicklung und die Kontrolle von Ergebnissen. Besonders wertvoll wird, wer Marketing nicht nur ausführt, sondern Aufgaben inhaltlich rahmt: Was ist die Zielgruppe? Welche Botschaft passt zum Produkt? Welche Kanäle passen wirklich? Welche Kennzahl sagt etwas aus — und welche nicht?

Deine persönlichen Kompetenzen sind dabei ein echter Schutzfaktor. Kommunikationsfähigkeit, schöpferische Fähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und systematisches-methodisches Vorgehen werden im KI-gestützten Marketing wichtiger, nicht unwichtiger. KI macht gute Abstimmung nicht überflüssig — sie erhöht eher die Anforderungen an klare Briefings und saubere Kontrolle.

Nächste Schritte für Marketingfachkräfte und -assistent:innen

Wenn du in dem Beruf arbeitest, lohnt sich ein pragmatischer Umgang mit KI:

  • Nutze KI für Ideen, Entwürfe, Varianten und Zusammenfassungen — nicht als unkritische Endinstanz.
  • Stärke Aufgaben mit echtem Marktbezug: Marktforschung, Kundenberatung, -betreuung, Produktmanagement und Vertriebsmarketing.
  • Lerne, KI-Ergebnisse zu prüfen: Tonalität, Zielgruppentreffer, rechtliche Fallstricke, Markenfit.
  • Baue Kompetenz in Analyse, Statistik, Onlinemarketing und Social-Media-Kommunikation aus.
  • Wenn du viel mit Text arbeitest, schärfe deine Rolle als Redigier-, Steuerungs- und Freigabestelle.

Für den Beruf ist der sinnvollste Weg nicht Abgrenzung gegen KI, sondern Positionierung über Urteilskraft. Wer KI in Marketingprozesse integriert, kann schneller arbeiten und mehr Varianten testen. Entscheidend bleibt aber, dass jemand die fachliche Verantwortung trägt — und genau dort liegt deine Zukunftschance.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTLLM-gestützte TextassistentenKI-Analyse-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Marketingfachkraft/-assistent/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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