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Kerammaler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte in der kunsthandwerklichen Glas-, Keram- und Porzellanmalerei

Das übernimmt KI.

18 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Aufglasurmalen0%
Brennen (Keramik, Email)0%
Dekore anfertigen (Keramik)0%
Glasieren (Keramik)0%
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Kerammalen, Porzellanmalen0%
Muster, Blumen, Ornamente malen (Keramik)0%
Rändern, Bändern0%
Scharffeuerdekorationen herstellen (Keramik)0%
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Stempeln (Glasmalerei, Keramdekor)0%
Unterglasurmalen0%
Entwurf0%
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Trocknen0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
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Du bleibst relevant.

Kerammaler/innen verzieren Porzellan, Steingut und andere keramische Fabrikate mit Blumenmustern, geometrischen Formen, Tier-oder Landschaftsmotiven.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Belastbarkeit
Gewissenhaftigkeit

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

Produktion, FertigungKerammalen, PorzellanmalenEinkauf, BeschaffungSpritzlackierenEinzel- und Kleinserienfertigung

698

Beschäftigte i

55

Offene Stellen i

Arbeitslose i

75

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

698-42% seit 2012
1.211955698
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.487 €+18%
3.041 €2.264 €1.487 €
20122019

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
11Stellen 2024
75Arbeitslose 2024
159813
20122024

Kerammaler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 75% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Kerammaler/in verändern könnte. Damit liegt Kerammaler/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk, der bei 32% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Aufglasurmalen, Brennen (Keramik, Email), Dekore anfertigen (Keramik), Glasieren (Keramik), Inglasurmalen und Keramikdruck und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung und Freihandzeichnen — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 698 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 20% gesunken. Zuletzt waren rund 55 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Produktion, Fertigung, Kerammalen, Porzellanmalen, Einkauf, Beschaffung, Spritzlackieren und Einzel- und Kleinserienfertigung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Belastbarkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kerammaler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kerammaler/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Kerammalen, Porzellanmalen und Dekore anfertigen: Was KI an der Werkbank übernehmen kann

Wer als Kerammaler/in arbeitet, lebt von präzisen Handgriffen, wiederholbaren Mustern und einem guten Blick für Muster, Blumen, Ornamente malen (Keramik), Rändern, Bändern, Unterglasurmalen, Inglasurmalen oder Aufglasurmalen. Genau diese Tätigkeiten machen den Beruf besonders anfällig für technische Teilautomatisierung. Der KI-Risiko-Score von 75 zeigt aber vor allem eins: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut angreifbar, doch der Beruf verschwindet nicht. Er verändert sich von innen.

Stand: Juni 2026 ist bei Kerammaler/in vor allem der Mix aus Handwerk, Serienfertigung und Qualitätsanspruch entscheidend. Dort, wo Formen, Dekore oder Abläufe standardisiert sind, kann KI zusammen mit Maschinen immer stärker eingreifen. Das gilt besonders für Keramikdruck, Siebdruck, Spritzmalen, Stempeln (Glasmalerei, Keramdekor), Schablonen anfertigen und das Herstellen von Scharffeuerdekorationen. Auch Entwurf, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Glasieren (Keramik) und das vorbereitende Trocknen lassen sich digital besser planen, überwachen oder teilweise automatisieren.

Was KI bei Kerammalerei und Keramikdruck übernimmt

Der größte Hebel liegt nicht unbedingt beim freien Kunsthandwerk, sondern bei wiederkehrenden Produktionsschritten. Systeme können heute Muster variieren, Vorlagen generieren, Dekore an unterschiedliche Formate anpassen und Produktionsabläufe stabilisieren. Besonders bei Einzel- und Kleinserienfertigung werden digitale Werkzeuge wichtiger, weil sie Entwürfe schneller testen und Varianten vergleichbar machen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt: KI ist besonders stark bei Tätigkeiten, in denen Informationen gesammelt, Texte formuliert, erklärt oder kommuniziert werden. Übertragen auf deinen Beruf heißt das: KI hilft eher bei Planung, Dokumentation, Arbeitsanweisungen, Rezepturverwaltung oder bei der schnellen Entwicklung von Dekorideen als beim eigentlichen Malen mit dem Pinsel. Für Produktion, Fertigung kann das ein Vorteil sein, weil weniger Zeit in Routine und mehr in saubere Umsetzung fließt.

Auch der IAB-Befund passt dazu: Hohe technische Ersetzbarkeit führt historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau, sondern eher zu verändertem Wachstum. Für Kerammaler/innen ist das wichtig, weil der Markt nicht einfach verschwindet, sondern sich vom handwerklich-repetitiven Teil stärker zu qualitätsgesicherten, spezialisierten Aufgaben verschieben kann. Der Rückgang der Beschäftigtenzahl in diesem Berufsfeld zeigt allerdings, dass der Druck schon länger da ist.

Was bei Kerammaler/in menschlich bleibt

Trotz aller digitalen Hilfe bleibt ein Kern des Berufs klar menschlich. Besonders Arbeitsvorbereitung und Freihandzeichnen verlangen Urteilskraft, ruhige Hand, Materialgefühl und Erfahrung. Eine Maschine kann Muster nachbauen, aber sie ersetzt nicht automatisch das Gespür dafür, wie Farbe, Glasur, Untergrund und Brennvorgang zusammenwirken.

Gerade bei dekorativer Keramik zählen Nuancen: ein leicht unruhiger Strich, eine bewusst gesetzte Abweichung, ein harmonischer Übergang zwischen Rändern, Bändern und Ornamenten. Hier spielen Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Teamfähigkeit eine große Rolle. Auch Kommunikationsfähigkeit bleibt wichtig, etwa wenn du mit Auftraggebern, Produktion oder Einkauf abstimmst, was technisch machbar und optisch sinnvoll ist.

Die Microsoft-Daten zeigen zugleich: KI ist bei körpernahen, materialgebundenen Arbeiten deutlich schwächer als bei Sprache, Text und Wissensarbeit. Für Kerammaler/innen ist das ein Schutzfaktor. Das Problem liegt also weniger darin, dass KI den Pinsel vollständig übernimmt, sondern darin, dass standardisierte Teile der Arbeit schneller digital organisiert und produziert werden können.

Was Kerammaler/innen jetzt tun können

Wer in diesem Beruf gut aufgestellt sein will, sollte nicht auf „KI oder kein KI“ schauen, sondern auf die Verschiebung im Aufgabenmix. Die IAB-Studien zeigen genau das: KI verändert Berufe von innen. Klassische Bearbeitung nimmt ab, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben nehmen zu. Für dich heißt das:

  • Digitale Entwurfswerkzeuge kennen lernen, um schneller Varianten für Dekore, Ornamente und Serien zu entwickeln.
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung stärker systematisieren, etwa mit digitalen Checklisten oder Bilddokumentation.
  • Bei Glasieren (Keramik), Trocknen und Brennen (Keramik, Email) konsequenter mit Prozessdaten arbeiten, um Fehler früh zu erkennen.
  • Schablonen anfertigen, Siebdruck und Keramikdruck als Schnittstelle zwischen Handwerk und Technik ausbauen.
  • Die eigenen Stärken in Freihandzeichnen und Arbeitsvorbereitung bewusst als Qualitätsmerkmal positionieren.
  • Zusatzerfahrung in Einkauf, Beschaffung und Materialkunde nutzen, um Produktionsabläufe robuster zu machen.

Der IWF ordnet viele Berufe in Deutschland als stark KI-exponiert ein, weil hier besonders viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Auch wenn Kerammaler/in kein klassischer Büroberuf ist, gilt die Richtung trotzdem: Dort, wo Planung, Variantenbildung und standardisierte Dekore eine Rolle spielen, nimmt die Exposition zu. Gleichzeitig sagt das nicht automatisch etwas über einen Jobverlust aus.

Für deine Praxis ist deshalb entscheidend, ob du nur wiederholst oder ob du Gestaltung, Prozessverständnis und Qualität zusammenbringst. Gerade in der Keramik gewinnt oft der Betrieb, der beides kann: maschinell saubere Serien und handwerklich sichtbare Differenzierung. Genau dort liegt deine Zukunft.

Kerammaler/in zwischen Serienfertigung, Qualität und eigener Handschrift

Der Beruf wird künftig weniger an der Frage hängen, ob Muster technisch nachgebildet werden können. Wichtiger wird, wer Dekore sicher entwickelt, Fehler früh erkennt und dem Produkt eine echte Handschrift gibt. Der Anteil der technisch ersetzbaren Tätigkeiten ist hoch, aber die menschliche Kontrolle bleibt unverzichtbar — besonders dort, wo Auftrag, Material und Brennprozess im Detail zusammenspielen.

Für dich ist das keine Einladung zur Angst, sondern zur Spezialisierung: auf saubere Ausführung, auf freies Zeichnen, auf Prozesssicherheit und auf den Teil der Arbeit, der nicht nur wiederholt, sondern beurteilt werden muss.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilotdigitale EntwurfswerkzeugeBilddokumentationdigitale Checklisten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kerammaler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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