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Maler/in und Lackierer/in - Bauten- und Korrosionsschutz: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Fachkräfte für Maler- und Lackiererarbeiten

Das übernimmt KI.

11 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Mischen0%
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Du bleibst relevant.

Maler/innen und Lackierer/innen in der Fachrichtung Bauten-und Korrosionsschutz schützen Gebäude, Gebäudeteile, Objekte und Anlagen-vorwiegend aus Beton, Stahl oder Metall indem sie Anstriche und Beschichtungen auftragen, Fugen abdichten und Korrosions-und Brandschutzmaßnahmen durchführen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

3.211 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.843 €

Oberes Viertel

3.536 €

Fachliche Stärken i

LackierenTapezierenSpachtelnMalerarbeitenWartung, Reparatur, Instandhaltung

99.419

Beschäftigte i

5.429

Offene Stellen i

Arbeitslose i

10.258

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

43%36%29%
20132022: 38%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

99.419-13% seit 2012
113.914106.66799.419
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.211 €+34%
3.536 €2.778 €2.019 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
5.013Stellen 2024
10.258Arbeitslose 2024
22.54113.7284.915
20122024

Maler/in und Lackierer/in - Bauten- und Korrosionsschutz im KI-Check: die Daten im Detail

Maler/in und Lackierer/in - Bauten- und Korrosionsschutz erreicht im KI-Check einen Score von 35%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk (32%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 38% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Mischen, Oberflächen beschichten, Sandstrahlen, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Beschichtungstechnik und Korrosionsschutz und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Anstreichen, Außenanstrich, Fassadenanstrich, Spachteln, Fahrbahnmarkieren und Gebäudedämmung (Wärmeschutz) herstellen und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 99.419 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.211 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.843 € bis 3.536 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 5.429 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Lackieren, Tapezieren, Spachteln, Malerarbeiten und Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Maler/in und Lackierer/in - Bauten- und Korrosionsschutz?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Maler/in und Lackierer/in - Bauten- und Korrosionsschutz

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Maler- und Lackierarbeiten im Vergleich zum Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 35 liegt dieser Beruf leicht über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk. Das ist ein Hinweis auf spürbare Veränderungen, aber nicht auf einen schnellen Ersatz des Berufs. Gerade im Bauten- und Korrosionsschutz steckt der Kern der Arbeit weiterhin in Aufgaben, die KI nur begrenzt übernehmen kann: Arbeitsvorbereitung, Baustelleneinrichtung, Gerüstbau, Untergrundbehandeln, Spachteln, Anstreichen, Außenanstrich, Fassadenanstrich und Kundenberatung, -betreuung.

Wo die Technik eher greift, geht es meist um klar abgegrenzte, standardisierbare Schritte. Dazu zählen etwa Mischen, Oberflächen beschichten, Sandstrahlen, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Beschichtungstechnik, Korrosionsschutz, Airless-Spritzen, Lackieren und der Einsatz von Color Reader oder Bautenschutzstoffe. Diese Tätigkeiten sind technisch gut strukturierbar und daher eher automatisierbar als die Arbeiten, die auf der Baustelle laufend angepasst werden müssen.

Warum Maler- und Lackierarbeiten anders betroffen sind

Der Beruf ist stark von wechselnden Bedingungen geprägt. Untergrund, Witterung, Baustellenzugang, Kundenerwartungen und die Qualität der Vorarbeiten verändern sich oft von Fall zu Fall. Genau deshalb bleiben viele Tätigkeiten menschlich, auch wenn einzelne Arbeitsschritte digital unterstützt werden können. Besonders deutlich wird das bei Verputzen, Abdichten (Hoch- und Tiefbau), Trockenbau, Wand- und Deckenverkleidung, Betonoberflächen behandeln, Betonsanierung und Mauertrockenlegen. Hier braucht es Erfahrung, Blick für Materialverhalten und eine saubere Abstimmung im Team.

Auch die persönlichen Kompetenzen sind wichtig. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit sind keine „weichen Extras“, sondern Kern der täglichen Leistung. Gerade bei Wartung, Reparatur, Instandhaltung zählt, dass Arbeitsschritte sicher ausgeführt, geprüft und bei Bedarf sofort angepasst werden. KI kann dabei helfen, etwa bei Dokumentation, Materialauswahl oder Qualitätskontrolle. Sie ersetzt aber nicht die Verantwortung auf der Baustelle.

Hinzu kommt: Der Arbeitsmarkt signalisiert eher Anpassung als Verdrängung. Das passt zur IAB-Einordnung, wonach ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern meist zu langsamerem Wachstum oder zu verschobenen Aufgabenprofilen. Für diesen Beruf heißt das: Die Arbeit verändert sich von innen. Routinen werden standardisierter, Prüf- und Steuerungsaufgaben gewinnen an Gewicht.

Was die Studienlage für Bauten- und Korrosionsschutz zeigt

Die IAB-Forschung ist für diesen Beruf besonders wichtig, weil sie nicht nach Schlagworten bewertet, sondern nach Kerntätigkeiten. Genau dort liegt der Unterschied: Ein Teil der Arbeiten wie Lackieren, Oberflächen beschichten, Mischen oder Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung lässt sich technisch gut strukturieren. Gleichzeitig bleiben viele Schritte abhängig von Ort, Oberfläche und handwerklicher Anpassung. Das erklärt, warum ein mittlerer Score hier plausibel ist.

Auch international ordnet sich das Bild ähnlich ein. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI vor allem bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren stark ist. Am wenigsten passt sie zu körperlicher Arbeit und handwerklichen Tätigkeiten. Für Maler- und Lackierarbeiten ist das ein wichtiger Punkt: KI wird eher am Rand nützlich — etwa für Angebotsentwürfe, Materialinformationen, Dokumentation oder Kundenkommunikation — als mitten im eigentlichen Arbeitsprozess.

Der IWF betont außerdem, dass in Industrieländern ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, weil kognitive Tätigkeiten stark vertreten sind. Für den Bauten- und Korrosionsschutz gilt das nur teilweise. Zwar gibt es digitale Schnittstellen, doch der Beruf bleibt stark an reale Oberflächen, Materialzustände und Baustellenabläufe gebunden. Genau deshalb ist die Gefahr eines direkten Ersatzes geringer als in reinen Büro- oder Textberufen.

Fazit für Maler- und Lackierarbeiten im Alltag

Stand: Juni 2026 ist die beste Einordnung für diesen Beruf: Technik verändert Teilaufgaben, aber sie ersetzt nicht das handwerkliche Gesamtpaket. Wer hier arbeitet, sollte KI nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug sehen. Sinnvoll ist vor allem, digitale Unterstützung für Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Materialplanung, Dokumentation und Kundenkontakt mitzudenken.

Wer seine Stärken in sauberen Ausführungen, sicherem Arbeiten und guter Abstimmung mit Kundschaft und Team ausbaut, bleibt auch in einem sich wandelnden Markt gefragt. Der Beruf wird nicht einfacher, aber er wird differenzierter. Genau darin liegt die Chance: weniger Routine, mehr Fachentscheidung, mehr Verantwortung vor Ort.

Erwähnte KI-Tools

Color ReaderCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Maler/in und Lackierer/in - Bauten- und Korrosionsschutz beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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