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Professor/in - Hochschulen: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Experten in der Hochschullehre und -forschung

Das übernimmt KI.

4 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Hochschulprofessoren und-professorinnen nehmen Forschungsaufgaben wahr, halten Lehrveranstaltungen ab und betreuen und fördern Studierende.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Initiative
Selbst-Management

Gehalt

5.289 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.730 €

Oberes Viertel

6.384 €

Fachliche Stärken i

ForschungEntwicklungOrganisationPlanungPräsentation

260.569

Beschäftigte i

7.438

Offene Stellen i

Arbeitslose i

4.975

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

260.569+47% seit 2012
260.569219.081177.593
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.289 €+32%
6.384 €4.914 €3.444 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
628Stellen 2024
4.975Arbeitslose 2024
4.9752.738500
20122024

Professor/in - Hochschulen im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 30% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Professor/in - Hochschulen verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung (29%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Hochschulorganisation, -verwaltung, Lernzielkontrolle, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Rhetorik, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule), Didaktik und Methodik und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 260.569 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 14% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.289 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.730 € bis 6.384 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 7.438 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Forschung, Entwicklung, Organisation, Planung und Präsentation. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in Bildung & Erziehung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Professor/in - Hochschulen?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Professor/in - Hochschulen

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Professor/in - Hochschulen: Das Anforderungsprofil verschiebt sich bis 2030

Stand: Juni 2026. Wer an der Hochschule lehrt, forscht und Studiengänge mitprägt, merkt schon heute: Nicht die gesamte Professur wird von KI verdrängt, aber der Zuschnitt der Arbeit verschiebt sich spürbar. Vor allem dort, wo viel Recherche, Informationsbeschaffung, Lernzielkontrolle oder Hochschulorganisation anfällt, lassen sich Abläufe mit KI deutlich beschleunigen. Gleichzeitig bleiben Forschung, Didaktik, Rhetorik und Gutachtertätigkeit klar menschlich geprägt. Genau diese Mischung erklärt auch den KI-Risiko-Score von 30: Der Beruf ist nicht hochgradig ersetzbar, aber er verändert sich von innen.

Die IAB-Logik ist dafür hilfreich: Entscheidend ist nicht, ob ein Beruf „wegautomatisiert“ wird, sondern welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Für Hochschulprofessor:innen heißt das: Routineanteile in Verwaltung und Wissensaufbereitung geraten unter Druck, während anspruchsvolle akademische Arbeit an Gewicht gewinnt. Historisch führte ein hohes Substituierbarkeitspotenzial selten zu Beschäftigungsabbau, eher zu langsamerem Wachstum oder zu einer Verschiebung der Aufgaben. Genau diese Entwicklung ist auch in der Wissenschaftslandschaft plausibel.

Welche Professor:innen-Kompetenzen unter Druck geraten

Besonders anfällig sind Tätigkeiten, die standardisiert, wiederholbar und textlastig sind. Dazu zählen bei der Professur vor allem Hochschulorganisation, -verwaltung, Recherche, Informationsbeschaffung und Teile der Lernzielkontrolle. KI kann hier bereits bei der Strukturierung von Informationen, beim Formulieren von Entwürfen und beim Vorselektieren von Materialien helfen. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen zeigt, dass genau solche Wissens- und Textaufgaben zu den Bereichen gehören, in denen KI besonders gut einsetzbar ist: Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Das passt direkt zu vielen Hochschulroutinen.

Wichtig ist aber die Einordnung: Die Analyse von Microsoft zeigt nicht, dass diese Tätigkeiten verschwinden, sondern dass sie oft anders organisiert werden. Für Professor:innen kann das bedeuten, dass Vorarbeiten schneller erledigt werden, Prüfungsraster präziser vorbereitet werden und sich mehr Zeit auf die eigentliche akademische Bewertung verlagert. Wer hier nur an Ersetzung denkt, greift zu kurz.

Welche Professor:innen-Kompetenzen an Bedeutung gewinnen

Zugleich steigen die Anforderungen an genau die Fähigkeiten, die sich nicht einfach automatisieren lassen. Dazu gehören Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule), Didaktik, Methodik, Studienberatung, Vortragstätigkeit und das Erstellen belastbarer Fachpublikationen. Auch Gutachter-, Sachverständigentätigkeit bleibt zentral, weil wissenschaftliche Qualität nicht nur aus Textproduktion besteht, sondern aus Urteilskraft, Kontextwissen und Verantwortung.

Hier liegt die eigentliche Verschiebung bis 2030: Professor:innen werden weniger an der Menge ihrer Routinetätigkeiten gemessen, sondern stärker an ihrer Fähigkeit, KI sinnvoll in Lehre, Forschung und Wissenschaftsorganisation einzubetten. Die ILO beschreibt Büro- und Verwaltungsberufe weltweit als besonders exponiert gegenüber generativer KI; für die Hochschule ist das relevant, weil administrative und schriftnahe Arbeit rund um Lehre und Studienbetrieb näher an diesen Mustern liegt. Die wissenschaftliche Kernarbeit bleibt davon aber deutlich getrennt.

Was der Arbeitsmarkt für Professor:innen signalisiert

Die Nachfrage nach akademischer Expertise ist weiterhin vorhanden. Der Beruf ist in Deutschland zwischen 2012 und 2024 deutlich gewachsen, ebenso das typische Gehaltsniveau. Das spricht gegen ein Schrumpfen der Professur durch KI. Auch der IAB-Befund passt dazu: Selbst bei hoher KI-Exposition wächst Beschäftigung in vielen Fällen weiter, weil KI vor allem einzelne Aufgaben ersetzt oder ergänzt, nicht den gesamten Beruf.

Die internationale Einordnung durch den IWF ergänzt das Bild: Gerade in kognitiv geprägten Berufen sind KI-Effekte früh sichtbar. Hochschulprofessor:innen gehören genau in dieses Feld. Das heißt aber nicht, dass die Tätigkeit instabil wird. Es heißt vielmehr, dass sich der Kompetenzmix verschiebt: weniger manuelle Informationsarbeit, mehr kritische Einordnung, wissenschaftliche Tiefe und pädagogische Steuerung.

Wie sich die Professur bis 2030 praktisch verändern wird

Für viele Professor:innen wird KI zum Werkzeug im Hintergrund der Arbeit. Typische Veränderungen sind:

  • schnellere Recherche und bessere Vorstrukturierung von Literatur
  • Unterstützung bei Fachpublikationen erstellen und beim Überarbeiten von Textentwürfen
  • effizientere Hochschulorganisation, -verwaltung
  • präzisere Lernzielkontrolle durch KI-gestützte Auswertungen
  • mehr Zeit für Rhetorik, Präsentation und direkte Interaktion mit Studierenden
  • stärkere Rolle von Wissenschafts-, Forschungsmanagement und Qualitätssicherung

Die eigentliche Herausforderung liegt nicht im Bedienen einzelner Tools, sondern im Setzen von Standards: Was darf KI vorbereiten? Was muss eine Professur selbst prüfen? Wo bleibt wissenschaftliche Verantwortung zwingend menschlich? Diese Fragen werden in Hochschulen wichtiger als die bloße Tool-Nutzung.

Nächste Schritte für Professor:innen: So bleibst du fachlich führend

Wenn du in der Hochschule arbeitest, solltest du KI nicht als Zusatzgadget behandeln, sondern als Teil deines methodischen Instrumentariums. Besonders sinnvoll sind diese Schritte:

  • Baue KI in Didaktik und Methodik ein, ohne die eigene Urteilsarbeit abzugeben.
  • Prüfe, welche Schritte in Recherche und Informationsbeschaffung du standardisieren kannst.
  • Nutze KI für Entwürfe, aber nicht für wissenschaftliche Schlussfolgerungen ohne Kontrolle.
  • Stärke deine Rolle in Studienberatung, Vortragstätigkeit und persönlicher Betreuung.
  • Entwickle klare Regeln für Prüfungen, Feedback und Lernzielkontrolle.
  • Schärfe Kompetenzen in Organisation, Planung und Selbst-Management.

Gerade weil der Beruf stark auf Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Eigenverantwortung beruht, bleibt dein Wert hoch, wenn du KI als Unterstützung einordnest statt als Ersatz. Wer die eigene Professur auf Forschungstiefe, pädagogische Qualität und gute wissenschaftliche Praxis ausrichtet, wird die kommenden Veränderungen eher nutzen als erleiden.

Fazit zur Professur an Hochschulen

Der KI-Risiko-Score von 30 zeigt: Die Professur gehört nicht zu den Berufen mit hohem Ersetzungsdruck. Gefährdet sind vor allem verwaltende und standardisierte Anteile. Gewinnen werden diejenigen, die ihre wissenschaftliche Expertise mit KI-kompetenter Lehre, klarer Qualitätssicherung und strategischer Hochschulgestaltung verbinden. Bis 2030 wird die Frage weniger lauten, ob KI an der Hochschule präsent ist, sondern wie professionell du sie in Forschung, Lehre und Organisation einbindest.

Erwähnte KI-Tools

ChatGPTCopilotLLM-gestützte LiteraturrechercheKI-gestützte Lernplattformen

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Professor/in - Hochschulen beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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