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Umweltinformatiker/in

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NIEDRIGES RISIKO

7%2013
7%2016
13%2019
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48%2026*
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Experten in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

14 von 37 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Elektronik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Internet-, Intranettechnik0%
IT-Organisation0%
Modellbildung, Simulation (IT)0%
Programmieren0%
Enterprise Application Integration (EAI)0%
Digitales Wertstoff- und Abfallmanagement0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Umweltinformatiker/innen nehmen eine Schnittstellenfunktion zwischen Management, Informationstechnologie sowie Umweltschutz ein. Mithilfe der Verfahren der angewandten Informatik entwickeln sie Umweltinformationssysteme und lösen ökonomische und ökologische Aufgabenstellungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Projektmanagement
Analytische Fähigkeiten

Gehalt

5.961 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.654 €

Oberes Viertel

7.341 €

Fachliche Stärken i

ManagementWirtschaftsinformatikEntwicklungMicrosoft OfficeAnalyse

8.997

Beschäftigte i

16.460

Offene Stellen i

Arbeitslose i

705

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

38%23%7%
20132022: 38%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.997+132% seit 2012
8.9976.4363.874
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.961 €+30%
7.341 €5.427 €3.512 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
948Stellen 2024
705Arbeitslose 2024
1.611987362
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Umweltinformatiker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Umweltinformatiker/in

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Umweltinformatiker/in: Was sich gerade verändert

Die Rolle von Umweltinformatikern wird durch die zunehmende Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) stark beeinflusst. Mit einem KI-Risiko-Score von 48% gilt der Beruf als hoch gefährdet durch Automatisierung. Das bedeutet, dass fast die Hälfte der Tätigkeiten von KI übernommen werden könnte. Im Vergleich dazu zeigt das IAB-Automatisierungspotenzial von 38%, dass mehr als ein Drittel der Aufgaben in diesem Bereich automatisiert werden kann. Umweltinformatiker nutzen Daten, um Umweltprobleme zu analysieren und Lösungen zu entwickeln, was KI in vielen Fällen unterstützen kann. Stelle dir vor, wie einst das Auswerten von Umweltdaten Stunden in Anspruch nahm; heute kann KI in wenigen Minuten präzise Analysen liefern.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute kommen verschiedene KI-Tools zum Einsatz, die Umweltinformatikern helfen, ihre Arbeit effizienter zu gestalten. Zum Beispiel analysiert IBM Watson große Mengen an Umweltdaten und erkennt Muster, die für den Umweltschutz entscheidend sind. Früher mussten Analysten mühsam Daten händisch durchforsten; heute gibt man einfach die Daten in die Software ein und erhält umgehend nützliche Erkenntnisse.

Ein weiteres Beispiel ist Google Earth Engine, das Satellitenbilder verarbeitet, um Umweltveränderungen zu überwachen. Anstatt manuell Karten zu erstellen und zu vergleichen, können Umweltinformatiker nun auf präzise, automatisierte Analysen zurückgreifen. Ecolab hilft dabei, Wassernutzung und Abfallmanagement zu optimieren, während Climacell genauere Wetterprognosen bietet, die für die Planung umweltfreundlicher Projekte unerlässlich sind. Diese Tools machen die Arbeit nicht nur schneller, sondern auch präziser.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der fortschreitenden Automatisierung gibt es Fähigkeiten, die KI nicht ersetzen kann. Umweltinformatiker benötigen vor allem Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit, um mit verschiedenen Interessengruppen effektiv zu kommunizieren. Die Fähigkeit, komplexe Datenanalysen zu interpretieren und die Ergebnisse verständlich zu präsentieren, bleibt eine menschliche Stärke.

Zudem erfordert das Projektmanagement oft ein hohes Maß an Eigenverantwortung und analytischem Denken — Fähigkeiten, die Maschinen nur schwer nachahmen können. Wenn es darum geht, kreative Lösungen für umwelttechnische Herausforderungen zu finden oder ethische Entscheidungen zu treffen, sind menschliche Fähigkeiten unverzichtbar.

Was sich in der Branche gerade tut

In Deutschland ist ein klarer Trend zur nachhaltigen Datenanalyse zu beobachten. Immer mehr Unternehmen setzen KI ein, um fundierte Entscheidungen im Umweltschutz zu treffen. Die Integration von Internet-of-Things (IoT) mit KI ermöglicht eine präzisere Überwachung von Umweltbedingungen. Diese Technologien entwickeln sich rasant und eröffnen neue Möglichkeiten für Umweltinformatiker, ihre Tätigkeit effizienter zu gestalten. Vorhersagemodelle, die auf KI basieren, werden zunehmend bei der Erstellung von Umweltprognosen eingesetzt, was die gesamte Branche voranbringt.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Aktuell gibt es in Deutschland 8.997 Beschäftigte im Bereich Umweltinformatik, und die Zahl der offenen Stellen liegt bei 16.460. Das Median-Gehalt beträgt 5.961 € pro Monat, wobei die Gehaltsspanne von 4.654 € bis 7.341 € reicht. Angesichts des hohen Automatisierungspotenzials und der wachsenden Nachfrage nach umwelttechnischen Lösungen wird der Arbeitsmarkt voraussichtlich stabil bleiben. Es ist zu erwarten, dass sich die Gehälter in den kommenden Jahren an die steigende Nachfrage anpassen werden.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um dich auf die Veränderungen in deinem Beruf vorzubereiten, kannst du folgende Schritte unternehmen:

  1. Fortbildung in Datenanalyse: Nimm an dem kostenlosen Kurs „AI For Everyone“ auf Coursera teil, um grundlegende Kenntnisse über KI zu erwerben.
  2. Datenkompetenz aufbauen: Melde dich für den günstigen Udacity Nanodegree „Data Scientist“ an, um zu lernen, wie du Daten analysierst – eine wichtige Fähigkeit für Umweltinformatiker.
  1. Webinare besuchen: Nimm an kostenlosen Webinaren von Umweltverbänden teil, um über aktuelle Trends und Entwicklungen informiert zu bleiben und dein Netzwerk auszubauen.

Diese Schritte helfen dir, deine Kenntnisse zu erweitern und dich auf die neuen Herausforderungen in deinem Beruf einzustellen.

Fazit: Deine Zukunft als Umweltinformatiker/in

Die Zukunft als Umweltinformatiker/in ist sowohl herausfordernd als auch vielversprechend. Während KI viele Aufgaben übernehmen kann, sind deine menschlichen Fähigkeiten und dein Fachwissen unverzichtbar. Indem du dich weiterbildest und deine Kompetenzen ausbaust, kannst du nicht nur deinen Arbeitsplatz sichern, sondern auch aktiv zur Verbesserung der Umwelt beitragen. Sei optimistisch und bereit für die Veränderungen!

Erwähnte KI-Tools

Konkrete KIIBM WatsonGoogle Earth EngineEcolabClimacellEcoStruxure von Schneider ElectricNachhaltige DatenanalysePredictive Analytics

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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Häufige Fragen zu Umweltinformatiker/in