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Wirtschaftsinformatiker/in (Hochschule): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

8%2013
8%2016
17%2019
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51%2026*
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Experten in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

14 von 38 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Handelsrecht0%
Steuerrecht0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
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Du bleibst relevant.

Wirtschaftsinformatiker/innen planen und entwickeln betriebliche Informations-und Kommunikationssysteme, setzen sie ein und warten sie. Hierfür analysieren sie die internen Organisationsstrukturen von Unternehmen und Verwaltungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Projektmanagement
Analytische Fähigkeiten

Gehalt

5.961 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.654 €

Oberes Viertel

7.341 €

Fachliche Stärken i

ManagementWirtschaftsinformatikEntwicklungMicrosoft OfficeAnalyse

8.997

Beschäftigte i

16.460

Offene Stellen i

Arbeitslose i

705

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

33%21%8%
20132022: 33%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.997+132% seit 2012
8.9976.4363.874
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.961 €+30%
7.341 €5.427 €3.512 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
948Stellen 2024
705Arbeitslose 2024
1.611987362
20122024

Wirtschaftsinformatiker/in (Hochschule) im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Wirtschaftsinformatiker/in (Hochschule) beträgt 51%. Damit liegt Wirtschaftsinformatiker/in (Hochschule) unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 33% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 38 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Handelsrecht, Steuerrecht, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation und Wissensmanagementsysteme und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Projektmanagement, Datenschutz, E-Commerce, E-Business, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und 18 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 8.997 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 57% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.961 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.654 € bis 7.341 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 16.460 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Wirtschaftsinformatik, Entwicklung, Microsoft Office und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Projektmanagement.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Wirtschaftsinformatiker/in (Hochschule)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Wirtschaftsinformatiker/in (Hochschule)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil in der Wirtschaftsinformatik klar weg von reiner Umsetzung hin zu stärkerer Steuerung, Prüfung und Übersetzung zwischen Fachbereich und Technik. Für dich heißt das: Nicht jede Aufgabe wird seltener, aber viele Routineanteile werden kleiner. Besonders sichtbar ist das bei Tätigkeiten wie Datenübernahme, Datenaufbereitung, Programmieren, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement oder Enterprise Application Integration (EAI). Gleichzeitig gewinnen Aufgaben an Gewicht, bei denen du Technik, Prozesse und Menschen zusammenbringst.

Der KI-Risiko Score liegt hier bei 51 und damit im mittleren Bereich. Das passt gut zum Gesamtbild: Ein Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut automatisierbar, aber der Beruf verschwindet nicht. Er verändert sich von innen. Die IAB-Studien zeigen außerdem, dass hohes Automatisierungspotenzial in Deutschland in der Vergangenheit meist nicht zu massivem Beschäftigungsabbau führte, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Genau das ist auch hier ein realistisches Szenario.

Wirtschaftsinformatiker/in: Welche Tätigkeiten unter Druck geraten

Besonders anfällig sind Aufgaben, die klar strukturiert, regelbasiert und wiederholbar sind. Dazu zählen im Berufsalltag vor allem Datenübernahme, Datenaufbereitung, Teile von IT-Organisation, klassische Systemsoftware (Programmierung) sowie standardisierte Arbeiten rund um Netzwerkmanagement und Systemadministration, Systemverwaltung. Auch bei Wissensmanagementsysteme und Content-Recommendation-Systeme kann KI viele Vorarbeiten beschleunigen.

Das passt zu mehreren aktuellen Befunden: Nach dem ChatGPT-Start sind Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten spürbar zurückgegangen, während analytische, technische und kreative Arbeit gewachsen ist. Gleichzeitig zeigt die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Gesprächen, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren unterstützt. Genau solche Anteile tauchen in der Wirtschaftsinformatik indirekt häufig auf — etwa in Dokumentation, Spezifikation, Aufbereitung oder Routinekommunikation.

Auch die Entwicklung bei Einstiegsrollen ist ein Warnsignal, aber kein Berufs-Urteil. Studien von Brynjolfsson, Chandar und Chen zeigen, dass besonders 22- bis 25-Jährige in stark KI-exponierten Berufen unter Druck geraten sind. Für dich bedeutet das: Einsteigeraufgaben werden anspruchsvoller. Wer nur nach Schema F arbeitet, verliert an Profil. Wer früh lernt, Systeme zu verstehen und Ergebnisse kritisch zu prüfen, gewinnt an Wert.

Wirtschaftsinformatiker/in: Welche Kompetenzen wachsen

Deutlich robuster sind Tätigkeiten, bei denen du Verantwortung, Abstimmung und Bewertung übernimmst. Dazu gehören Projektmanagement, agiles Projektmanagement, IT-Koordination, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und IT-Audit. Auch Business Intelligence, Informations- und Kommunikationsmanagement, Client-Management und Lizenzmanagement werden wichtiger, weil KI zwar Inhalte erzeugen kann, aber Zielkonflikte, Risiken und Prioritäten nicht selbst verbindlich löst.

Hier liegt der eigentliche Hebel deines Berufs: Du übersetzt zwischen Fachlichkeit, Technik und Organisation. Die ILO weist darauf hin, dass Büro- und Verwaltungsberufe weltweit besonders stark gegenüber generativer KI exponiert sind. Gleichzeitig zeigt der gleiche Befund aber auch: Exposition heißt nicht Ersetzung. In vielen Fällen wird Arbeit ergänzt, nicht ersetzt. Das bestätigt auch der Anthropic Economic Index: In keiner Berufsgruppe dominiert Automation klar; menschliche Steuerung bleibt der Standard.

Für Wirtschaftsinformatiker/innen ist das besonders relevant, weil dein Beruf genau an der Schnittstelle liegt, an der KI am meisten Nutzen bringt: Prozesse strukturieren, Daten nutzbar machen, Entscheidungen vorbereiten, Systeme integrieren. Die Microsoft-Future-of-Work-Studie zeigt zudem, dass Stellen mit KI-Bezug inzwischen weit über Tech-Rollen hinaus KI-Skills verlangen — und zwar oft gekoppelt an analytische Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit. Das sind keine „Soft Skills“ im Nebenher, sondern Kernkompetenzen.

Wirtschaftsinformatiker/in: Wie sich dein Aufgabenmix verändert

Wahrscheinlich ist nicht der Wegfall des Berufs, sondern eine Verlagerung innerhalb des Berufs. Die deutsche IAB-Forschung beschreibt genau diesen Mechanismus: KI verändert den Aufgabenmix innerhalb von Berufen. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich heißt das konkret:

  • weniger manuelle Vorarbeit bei Datenübernahme, Datenaufbereitung
  • mehr Qualitätssicherung bei Datenbankmanagement und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse)
  • mehr Prüfung von Ergebnissen aus KI-gestützter Analyse
  • mehr Abstimmung zwischen Fachbereich, IT und Management
  • mehr Verantwortung für Datenschutz und Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit

Die IWF-Einordnung passt dazu: In Industrieländern sind wegen der höheren Dichte an kognitiven Tätigkeiten deutlich mehr Jobs KI-exponiert als im globalen Durchschnitt. Wirtschaftsinformatik gehört genau in diese Zone. Aber gerade deshalb ist der Beruf nicht automatisch gefährdet — sondern besonders anfällig für Umgestaltung.

Wirtschaftsinformatiker/in: Nächste Schritte bis 2030

Wenn du dich zukunftssicher aufstellen willst, solltest du dich nicht auf ein Tool, sondern auf eine Rolle ausrichten. Hilfreich sind vor allem diese Schritte:

  • KI in die Prozesssicht einbauen: Verstehe, wo in Business-Process-Management-Systeme und Enterprise Application Integration (EAI) Automatisierung sinnvoll ist und wo Kontrollpunkte nötig bleiben.
  • Von der Umsetzung zur Steuerung wechseln: Stärke Projektmanagement, agiles Projektmanagement und IT-Koordination.
  • Datenkompetenz vertiefen: Arbeite an Business Intelligence, Analyse und belastbarer Datenqualität.
  • Risiken beherrschen: Baue Wissen in Datenschutz, Lizenzmanagement, IT-Audit und Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit aus.
  • KI-Ergebnisse kritisch prüfen: Gerade bei Programmieren, Systemsoftware (Programmierung) und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse) zählt künftig die Fähigkeit, Vorschläge schnell zu bewerten statt nur zu erzeugen.

Stand: Juni 2026 ist das Gesamtbild klar: Der Beruf wird nicht durch KI ersetzt, aber er wird anspruchsvoller. Wer weiterhin vor allem Routine erledigt, gerät unter Druck. Wer Prozesse versteht, Ergebnisse prüft und zwischen Technik und Organisation vermittelt, wird wichtiger. Die Zukunft der Wirtschaftsinformatik liegt nicht im reinen Codieren, sondern im klugen Steuern von Systemen, Daten und Entscheidungen.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-SystemeBusiness-Intelligence-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Wirtschaftsinformatiker/in (Hochschule) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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