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Verwaltungsinformatiker/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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58%2026*
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Experten in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

13 von 34 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Verwaltungsrecht0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Internet-, Intranettechnik0%
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Expertensysteme, Künstliche Intelligenz0%
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Elektronische Akte (E-Akte)0%
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Du bleibst relevant.

Verwaltungsinformatiker/innen entwickeln anwendungsbezogene Informatiklösungen zur Organisation und Optimierung von Verwaltungsabläufen. Sie realisieren IT-Projekte in der öffentlichen Verwaltung, implementieren IT-Lösungen und betreuen IT-Systeme.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Projektmanagement
Analytische Fähigkeiten

Gehalt

5.961 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.654 €

Oberes Viertel

7.341 €

Fachliche Stärken i

ManagementWirtschaftsinformatikEntwicklungMicrosoft OfficeAnalyse

8.997

Beschäftigte i

16.460

Offene Stellen i

Arbeitslose i

705

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

40%25%9%
20132022: 40%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.997+132% seit 2012
8.9976.4363.874
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.961 €+30%
7.341 €5.427 €3.512 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
948Stellen 2024
705Arbeitslose 2024
1.611987362
20122024

Verwaltungsinformatiker/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 58% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Verwaltungsinformatiker/in verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 40% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 34 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Verwaltungsrecht, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation, Expertensysteme, Künstliche Intelligenz und Wissensmanagementsysteme und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Projektmanagement, Datenschutz, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und 15 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 8.997 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 57% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.961 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.654 € bis 7.341 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 16.460 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Wirtschaftsinformatik, Entwicklung, Microsoft Office und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Projektmanagement.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Verwaltungsinformatiker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Verwaltungsinformatiker/in

Stand: Juni 2026· 5 Min. Lesezeit

Wenn eine E-Akte hängen bleibt und gleichzeitig Fachbereiche Rückfragen zur Datenübernahme haben Du sitzt zwischen Verwaltungsrecht, IT-Organisation und dem laufenden Betrieb: Eine elektronische Akte muss sauber laufen, Daten müssen übernommen und aufbereitet werden, und nebenbei warten Kolleginnen und Kollegen auf eine verlässliche Antwort zum nächsten Systemschritt. Genau in solchen Momenten zeigt sich, warum der Beruf Verwaltungsinformatiker/in nicht einfach „mehr IT“ oder „mehr Verwaltung“ ist, sondern eine Schnittstelle mit vielen Reibungen. Stand: Juni 2026 ist der KI-Risiko Score mit 58 im mittleren Bereich. Das passt zu einem Beruf, in dem viele Kerntätigkeiten technisch unterstützt werden können, der aber klar auf Koordination, Einordnung und Verantwortung angewiesen bleibt.

Die Zahlen zum Berufsfeld zeigen zudem: Die Beschäftigung ist stark gewachsen, und auch das Gehalt hat sich über die Jahre positiv entwickelt. Das spricht nicht für ein Auslaufmodell, sondern für einen Bereich, in dem digitale Verwaltung eher mehr Aufgaben erzeugt als wegautomatisiert. Genau das ist wichtig, wenn du auf KI schaust: Sie verändert den Arbeitsalltag oft von innen, statt den gesamten Beruf zu ersetzen.

Wie sich der Arbeitsalltag von Verwaltungsinformatiker/in durch KI verschiebt Viele der Tätigkeiten, die in diesem Beruf nah an Daten, Regeln und Standardprozessen liegen, lassen sich gut mit KI oder klassischen Automatisierungen unterstützen. Dazu zählen zum Beispiel Datenübernahme, Datenaufbereitung, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation, Wissensmanagementsysteme, Modellbildung, Simulation (IT), Programmieren, Elektronische Akte (E-Akte), Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und Systemsoftware (Programmierung). Gerade dort, wo wiederkehrende Strukturarbeit anfällt, wird KI nützlich: Daten prüfen, Varianten vergleichen, Entwürfe erzeugen, Dokumentation vorbereiten oder technische Abläufe vorschlagen.

Das heißt aber nicht, dass diese Aufgaben einfach verschwinden. Laut der Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen sind besonders Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren gut KI-unterstützbar. Genau das trifft viele Verwaltungs- und IT-Nahaufgaben im Beruf. Gleichzeitig zeigt die Analyse auch: Präzise Datenanalyse oder Bilderzeugung sind schwächer. Für dich heißt das, dass KI vor allem als Beschleuniger für Vorarbeit, Variantenbildung und Standardkommunikation taugt — nicht als Ersatz für saubere fachliche Prüfung.

Auch der Anthropic Economic Index passt dazu: In vielen Berufen dominiert nicht direkte Automation, sondern Augmentation, also die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für Verwaltungsinformatiker/innen ist das plausibel, weil der Beruf zwischen Technik, Organisation und Regeln steht. KI kann dir helfen, aber die Verantwortung für Datenschutz, Systemintegration und die Auswirkungen auf den Verwaltungsprozess bleibt bei dir.

Wer bei Verwaltungsinformatiker/in gewinnt — und wer unter Druck gerät Gewinnen werden vor allem die Teile des Berufs, die zwischen Technik und Steuerung liegen. Dazu gehören Projektmanagement, Datenschutz, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Informations- und Kommunikationsmanagement, Softwaretechnik, Software-Engineering, Entwicklung, Agiles Projektmanagement und IT-Audit. Diese Tätigkeiten werden nicht einfacher, aber sie werden wichtiger, weil mehr Systeme zusammenhängen und mehr Ergebnisse geprüft werden müssen.

Unter Druck geraten eher stark standardisierte Routinen: Wenn Arbeitsabläufe gut dokumentiert sind und klare Regeln gelten, kann KI sie schneller vorbereiten oder teilweise übernehmen. Das betrifft besonders die Felder, in denen du heute viel aus Vorlagen, festen Workflows oder wiederkehrenden Prüfschritten machst. Aber selbst dort bleibt meist ein menschlicher Kern: Wer entscheidet, ob ein Vorschlag fachlich, rechtlich und organisatorisch wirklich passt? Wer übernimmt die Freigabe? Wer erklärt die Folgen für die Fachabteilung? Genau dort liegt die Stabilität des Berufs.

Der IWF ordnet Berufe in Industrieländern wie Deutschland insgesamt als besonders KI-exponiert ein, weil dort viele kognitive Tätigkeiten gebündelt sind. Verwaltungsinformatiker/in gehört genau in dieses Muster. Das bedeutet nicht automatisch Risiko im Sinn von Stellenabbau. Viel eher verschieben sich Tätigkeiten weg von Bearbeitung hin zu Prüfung, Monitoring und Steuerung. Das deckt sich auch mit der deutschen Arbeitsmarktentwicklung, nach der KI bisher eher augmentierend wirkt.

Welche Fähigkeiten Verwaltungsinformatiker/in jetzt stärker machen Wenn KI tiefer in Verwaltung und IT hineinwirkt, werden deine fachlichen Grundlagen wichtiger, nicht unwichtiger. Besonders relevant bleiben Analyse, Wirtschaftsinformatik, Entwicklung, Microsoft Office, Management sowie persönliche Stärken wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Projektmanagement und Analytische Fähigkeiten. Diese Kombination ist ein Vorteil, weil du technische Fragen nicht isoliert bearbeitest, sondern in Organisationen übersetzen musst.

Praktisch heißt das: Wer nur Tools bedienen kann, wird ersetzbarer. Wer Prozesse versteht, Anforderungen sauber formuliert, Risiken bewertet und mit Fachbereichen spricht, wird wertvoller. Das gilt gerade in der öffentlichen Verwaltung, wo Dokumentationspflichten, Datenschutz und Abstimmungen mit vielen Beteiligten den Unterschied machen. KI kann Entwürfe liefern, aber keine belastbare Verantwortungsübernahme im Verwaltungsalltag.

Die OpenAI-Studie GDPval zeigt zusätzlich, dass führende Modelle in vielen Wissensberufen bereits an Fachleute heranrücken. Für deinen Beruf ist das ein Hinweis, nicht auf Verdrängung, sondern auf steigenden Druck bei Standardaufgaben. Die gute Nachricht: Gerade dadurch verschiebt sich der Fokus zu den anspruchsvolleren Teilen, in denen du fachlich einordnest, priorisierst und absicherst.

Weiterbildung für Verwaltungsinformatiker/in: Nicht nur prompten, sondern steuern Für deinen Beruf reicht es nicht, KI „mitzubenutzen“. Sinnvoller ist, sie als Werkzeug in Verwaltungs- und IT-Prozesse einzuordnen. Weiterbildungen sollten deshalb drei Ebenen abdecken: erstens fachlich-rechtliche Sicherheit, zweitens technische Steuerung und drittens Prozessgestaltung.

  • Datenschutz und IT-Sicherheit, damit du KI-Anwendungen kontrolliert einsetzen kannst
  • Datenmanagement und Datenqualität, weil schlechte Daten auch mit KI schlechte Ergebnisse erzeugen
  • Prompting und Ergebnisprüfung, um Entwürfe sinnvoll zu nutzen, aber nicht blind zu übernehmen
  • Schnittstellen- und Integrationswissen, damit E-Akte, Datenbanken und Verwaltungssoftware zusammenpassen
  • Prozessanalyse und agiles Projektmanagement, um den Wandel in kleinen, überprüfbaren Schritten umzusetzen

Wichtig ist auch ein realistischer Blick auf den KI-Risiko Score: 58 zeigt, dass dein Beruf mittig liegt — also weder besonders geschützt noch besonders gefährdet. Das ist oft die beste Ausgangslage für aktive Gestaltung. Wer jetzt die Verbindung aus Verwaltungsrecht, IT-Organisation, Systemverwaltung und Kommunikation stärkt, wird KI nicht nur begleiten, sondern den Einsatz in der Verwaltung mitprägen.

Verwaltungsinformatiker/in zwischen Automatisierung und Verantwortung Am Ende bleibt dein Beruf ein Gestaltungsberuf. KI kann Programmieren, Datenbankmanagement, Systemadministration oder Teile der Elektronischen Akte beschleunigen. Sie kann Vorarbeiten liefern, Dokumente strukturieren und Routinen vereinfachen. Aber sie ersetzt nicht das Zusammenspiel aus Fachlichkeit, Abstimmung und Verantwortung, das Verwaltungsinformatiker/innen ausmacht.

Wenn du den Wandel aktiv nutzt, verschiebt sich dein Profil in Richtung Steuerung, Absicherung und Integration. Genau dort liegt die Zukunft dieses Berufs.

Erwähnte KI-Tools

Copilotgenerative KILLM-gestützte Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Verwaltungsinformatiker/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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