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Informationsmanager/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

18%2013
24%2016
24%2019
48%2022
63%2026*
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Experten in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

15 von 37 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Buchführung, Buchhaltung0%
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Vertrieb0%
Controlling0%
Handelsrecht0%
IT-Recht0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Internet-, Intranettechnik0%
IT-Organisation0%
Wissensmanagementsysteme0%
Programmieren0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Informationsmanager/innen beschaffen, verwalten, analysieren und vermitteln Informationen und entwickeln hierfür informations-und kommunikationstechnische Systeme. Sie verbinden organisatorische mit IT-technischen Aufgaben.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Projektmanagement
Analytische Fähigkeiten

Gehalt

5.961 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.654 €

Oberes Viertel

7.341 €

Fachliche Stärken i

ManagementWirtschaftsinformatikEntwicklungMicrosoft OfficeAnalyse

8.997

Beschäftigte i

16.460

Offene Stellen i

Arbeitslose i

705

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

48%33%18%
20132022: 48%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.997+132% seit 2012
8.9976.4363.874
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.961 €+30%
7.341 €5.427 €3.512 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
948Stellen 2024
705Arbeitslose 2024
1.611987362
20122024

Informationsmanager/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 63% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Informationsmanager/in verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 48% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 37 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Vertrieb, Controlling und Handelsrecht und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Personalwesen, Knowledge-Management (Wissensmanagement), Operations Research und Projektmanagement und 16 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 8.997 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 57% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.961 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.654 € bis 7.341 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 16.460 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Wirtschaftsinformatik, Entwicklung, Microsoft Office und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Projektmanagement.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Informationsmanager/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Informationsmanager/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Datenübernahme, Datenaufbereitung und Buchführung: Wo KI im Informationsmanagement ansetzt

Im Informationsmanagement geht es oft zuerst um Datenübernahme, Datenaufbereitung, Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung und Kalkulation. Genau dort setzt KI heute besonders wirksam an: Sie sortiert Informationen, erkennt Muster, übernimmt Standardtexte, zieht Daten aus Systemen zusammen und beschleunigt Routinen, die früher viel Handarbeit brauchten. Der KI-Risiko-Score von 63 zeigt deshalb vor allem eins: Ein spürbarer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut angreifbar, aber der Beruf verschwindet nicht. Er verschiebt sich.

Das passt zu den aktuellen Befunden des IAB: In Deutschland arbeiten inzwischen 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, und gerade in Expertenberufen ist das Potenzial zuletzt deutlich gestiegen. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass hohes Potenzial selten direkt zu Beschäftigungsabbau führt, sondern eher das Wachstum bremst oder Aufgaben neu verteilt. Für dich heißt das: Nicht die Rolle als Ganzes ist weg, sondern vor allem der Anteil an stark strukturierten Tätigkeiten verändert sich.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen hilft bei der Einordnung: Besonders gut funktioniert KI dort, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt oder kommuniziert werden. Genau diese Logik trifft auch auf Informationsmanager/innen zu, wenn du mit Wissensmanagementsysteme, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation, Netzwerkmanagement oder Systemadministration, Systemverwaltung arbeitest. KI kann hier Vorarbeiten, Vorschläge und Zusammenfassungen liefern — aber die fachliche Auswahl, das Zielbild und die Priorisierung bleiben bei dir.

Was KI im Informationsmanagement übernimmt: Routine, Struktur, Vorarbeit

Besonders anfällig für KI sind Aufgaben, die klar wiederkehrend, dokumentenlastig und regelbasiert sind. Dazu zählen im Informationsmanagement vor allem:

  • Datenübernahme, Datenaufbereitung aus verschiedenen Quellen
  • Buchführung, Buchhaltung und einfache Prüf- und Zuordnungsaufgaben
  • Kosten- und Leistungsrechnung sowie vorbereitende Kalkulation
  • Teile von Controlling und Berichtsvorbereitung
  • Standardisierte Aufgaben in Vertrieb und im Umgang mit Handelsrecht oder IT-Recht
  • Routinen in Programmieren und Systemsoftware (Programmierung), wenn es um bekannte Muster geht
  • technische Standardaufgaben in Netzwerkmanagement und Systemadministration, Systemverwaltung

Genau hier liegt der Hebel, den auch die IAB-Daten beschreiben: KI greift häufig zuerst bei Tätigkeiten an, die in Arbeitsprozessen ohnehin strukturiert sind. Die aktuelle Forschung zeigt zudem, dass der Arbeitsmarkt nicht nur auf Verdrängung reagiert. Nach dem ChatGPT-Start gingen Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Rollen zunahmen. Das spricht dafür, dass Informationsmanagement künftig weniger aus Abarbeitung und mehr aus Steuerung besteht.

Auch der Anthropic Economic Index 2026 ist dafür wichtig: In der realen Nutzung dominiert nicht Automation, sondern Augmentation — also die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für deinen Beruf heißt das: KI wird nicht nur Aufgaben übernehmen, sondern oft als Arbeitsverstärker auftreten. Sie liefert Entwürfe, Trefferlisten, Zusammenfassungen oder Code-Vorschläge, die du prüfst und einordnest.

Was im Informationsmanagement menschlich bleibt: Urteil, Verantwortung, Abstimmung

Trotz der hohen KI-Anwendbarkeit bleiben zentrale Teile des Berufs menschlich geprägt. Das betrifft vor allem Bereiche, in denen Verantwortung, Kontextwissen und Abstimmung zählen. Dazu gehören:

  • Kundenberatung, -betreuung
  • Marketing und die Einordnung von Zielgruppen
  • Personalwesen und sensible Kommunikation
  • Knowledge-Management (Wissensmanagement) als fachliche Steuerungsaufgabe
  • Operations Research und strategische Analyse
  • Projektmanagement und IT-Koordination
  • Datenschutz sowie Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit
  • EDV-Anwender-Training und Wissensweitergabe
  • Informations- und Kommunikationsmanagement als Schnittstellenarbeit
  • Softwaretechnik, Software-Engineering und komplexe Systembetreuung
  • anspruchsvolle Aufgaben in Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Statistik und Mathematik

Gerade diese Tätigkeiten zeigen, warum der Beruf nicht einfach automatisiert wird. Der Mensch bleibt nötig, wenn es um Zielkonflikte, Prioritäten, Freigaben, Haftung oder Störungen geht. Auch die Microsoft-Studie legt nahe, dass KI besonders stark bei Schreiben, Strukturieren und Kommunizieren ist — also genau dort, wo sie vorbereiten kann, aber nicht automatisch entscheidet. Und der IWF betont, dass in Industrieländern ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, weil kognitive Arbeit besonders betroffen ist. Das heißt nicht, dass du ersetzbar bist. Es heißt, dass dein Profil stärker auf Bewertung, Koordination und Qualitätssicherung zielen sollte.

Was du im Informationsmanagement tun kannst: vom Ausführer zum Steuermann

Wenn du im Informationsmanagement arbeitest, lohnt sich jetzt vor allem ein Wechsel der Perspektive: weg von der reinen Bearbeitung, hin zur Steuerung von Informationsflüssen. Praktisch kann das so aussehen:

  • Nutze KI für Datenaufbereitung, erste Analysen und Textentwürfe, prüfe aber die fachliche Plausibilität konsequent selbst.
  • Stärke deine Rolle in Projektmanagement, IT-Koordination und Prozessdesign.
  • Baue Kompetenz in Datenschutz und Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit aus — hier steigt der Bedarf an menschlicher Verantwortung.
  • Kombiniere Wirtschaftsinformatik mit Management und Analyse, statt nur technische Standards zu verwalten.
  • Automatisiere Routineaufgaben gezielt, damit mehr Zeit für Beratung, Priorisierung und Qualitätskontrolle bleibt.
  • Vertiefe Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung — genau diese Fähigkeiten werden im KI-gestützten Alltag wichtiger.

Der Beruf entwickelt sich laut den Beschäftigungsdaten ohnehin dynamisch: Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 deutlich gestiegen, und auch das Gehalt hat sich spürbar verbessert. Das spricht für einen Markt, der Informationsexpertise weiter braucht — aber eben anders. Wer heute lernen kann, KI-gestützte Systeme zu führen statt nur zu bedienen, verschafft sich im Informationsmanagement einen klaren Vorteil.

Informationsmanagement mit KI: Wie du deinen Platz sicherst

Stand: Juni 2026 gilt für deinen Beruf vor allem: KI nimmt dir nicht automatisch den Job weg, aber sie verschiebt die Wertschöpfung. Am meisten unter Druck geraten standardisierte Aufgaben mit klaren Regeln und hohem Dokumentenanteil. Stabil bleiben die Teile, in denen du ordnest, erklärst, priorisierst und Verantwortung trägst. Wenn du KI als Werkzeug für Vorarbeit und Qualitätssicherung einsetzt, wird dein Profil nicht kleiner, sondern stärker.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Informationsmanager/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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