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Verwaltungsfachangestellte/r - Kommunalverwaltung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

17%2013
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Fachkräfte in der öffentlichen Verwaltung (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

15 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Steuerrecht0%
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Du bleibst relevant.

Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Kommunalverwaltung erledigen Büro-und Verwaltungsarbeiten in Behörden und Institutionen der Kommunen. Sie erarbeiten Verwaltungsvorschriften und-entscheidungen, arbeiten an der Umsetzung von Beschlüssen mit, führen Akten und beraten Bürger/innen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Belastbarkeit
Zuverlässigkeit

Gehalt

4.203 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.717 €

Oberes Viertel

4.999 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeBüroorganisation, BüromanagementOrganisationTabellenkalkulation Excel (MS Office)Textverarbeitung Word (MS Office)

482.849

Beschäftigte i

22.849

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.081

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

71%44%17%
20132022: 71%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

482.849+32% seit 2012
482.849424.082365.314
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.203 €+40%
4.999 €3.845 €2.691 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
3.748Stellen 2024
3.081Arbeitslose 2024
4.0112.394776
20122024

Verwaltungsfachangestellte/r - Kommunalverwaltung im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Verwaltungsfachangestellte/r - Kommunalverwaltung beträgt 67%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung (65%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 71% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Immobilienverwaltung, Leistungsfälle bearbeiten, Einkauf, Beschaffung, Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung und Kosten- und Leistungsrechnung und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Personalwesen, Haushaltswesen (öffentliche Verwaltung), Friedhofsverwaltung, Kassenwesen (öffentliche Verwaltung) und Ausweis-, Pass- und Meldewesen und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 482.849 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 16% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.203 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.717 € bis 4.999 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 22.849 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Büroorganisation, Büromanagement, Organisation, Tabellenkalkulation Excel (MS Office) und Textverarbeitung Word (MS Office). Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Belastbarkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Verwaltungsfachangestellte/r - Kommunalverwaltung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Verwaltungsfachangestellte/r - Kommunalverwaltung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Die Nachfrage nach Verwaltungsfachangestellten in der Kommunalverwaltung ist weiterhin hoch: Zwischen 2012 und 2024 ist die Beschäftigung deutlich gewachsen. Gleichzeitig liegt der KI-Risiko-Score bei 67. Das ist kein Warnsignal für ein baldiges Verschwinden des Berufs, aber ein klarer Hinweis darauf, dass sich der Arbeitsalltag spürbar verschiebt. Besonders betroffen sind standardisierte Abläufe rund um Leistungsfälle bearbeiten, Einkauf, Beschaffung, Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Zahlungsverkehr und Teile von Büro- und Verwaltungsarbeiten. Genau dort greifen Software und KI am schnellsten an.

Lage der Verwaltungsfachangestellten in der Kommunalverwaltung

Der Beruf steht auf einem stabilen Arbeitsmarkt. Die Zahl der Beschäftigten ist in den vergangenen Jahren nicht geschrumpft, sondern gewachsen. Das spricht dafür, dass kommunale Verwaltung auch künftig Menschen braucht, die Vorgänge ordnen, prüfen und rechtssicher bearbeiten. Zugleich zeigt der steigende Anspruch an Digitalisierung, dass Routinearbeit nicht mehr den größten Teil der Tätigkeit ausmachen wird.

Im Kern bleibt der Beruf ein Mix aus rechtlicher Prüfung, sauberer Dokumentation und serviceorientierter Sachbearbeitung. Wer heute in der Kommunalverwaltung arbeitet, braucht nicht nur Fachwissen in Haushaltsrecht, Kommunalrecht, Steuerrecht und Verwaltungsrecht, sondern auch Routine im Umgang mit digitalen Verfahren wie Finanzsoftware NSK (New System Kommunal) und Neues Kommunales Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR). Genau diese Kombination macht den Beruf widerstandsfähiger als reine Datenerfassungs- oder Schreibberufe.

Wie KI die Aufgaben von Verwaltungsfachangestellten verändert

Der größte Wandel betrifft nicht die komplette Stelle, sondern den Aufgabenmix. Die Deutsche Studie aus dem New Future of Work zeigt, dass KI innerhalb von Berufen vor allem klassische Bearbeitung reduziert, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben zunehmen. Übertragen auf die Kommunalverwaltung heißt das: Weniger manuelle Routine in Akten, Tabellen und Standardvorgängen, dafür mehr Kontrolle, Plausibilitätsprüfung und Fallsteuerung.

Besonders automatisierbar sind Tätigkeiten, bei denen Regeln klar sind und Daten in festen Strukturen vorliegen. Das gilt etwa für Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnung und Teile des Zahlungsverkehrs. Auch bei Immobilienverwaltung oder wiederkehrenden Vorgängen in der Büro- und Verwaltungsarbeiten-Welt können digitale Systeme viele Zwischenschritte übernehmen.

Weniger leicht ersetzbar bleiben dagegen Aufgaben mit Bürgerkontakt und Abwägung. Kundenberatung, -betreuung, Personalwesen, Haushaltswesen (öffentliche Verwaltung), Friedhofsverwaltung, Kassenwesen (öffentliche Verwaltung), Ausweis-, Pass- und Meldewesen und Drittmittelmanagement verlangen oft Kontextwissen, Fingerspitzengefühl und Verantwortung. Hier hilft KI eher beim Vorbereiten, Strukturieren oder Formulieren als beim endgültigen Entscheiden.

Was die Studien für die Kommunalverwaltung bedeuten

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Erklären, Kommunizieren und Informationen beschaffen. Genau darin steckt ein wichtiger Hinweis für die Kommunalverwaltung. Viel Zeit geht dort in E-Mails, Vorlagen, Bescheide, Textbausteine und interne Abstimmung. Diese Arbeit wird nicht verschwinden, aber schneller und standardisierter werden.

Der IWF ordnet Berufe in Industrieländern wie Deutschland als besonders KI-exponiert ein, weil dort viele kognitive Tätigkeiten anfallen. Für deinen Beruf passt das gut: Du arbeitest mit Regeln, Akten, Zahlen und Kommunikation zugleich. Das macht dich relevant für KI-Tools, aber nicht automatisch ersetzbar. Entscheidend ist, ob du vor allem nur Daten überträgst — oder ob du Vorgänge prüfst, priorisierst und rechtlich einordnest.

Auch der Anthropic Economic Index stützt diese Einordnung: In der Praxis dominiert bei KI-Nutzung meist Augmentation, also Mensch und KI gemeinsam, statt reiner Automation. Für die Kommunalverwaltung heißt das: KI wird eher zum Assistenten für Entwürfe, Zusammenfassungen und Vorprüfungen als zum vollautomatischen Sachbearbeiter.

Einordnung für deinen Beruf

Der hohe Score ergibt sich vor allem daraus, dass viele Kerntätigkeiten strukturiert, regelbasiert und datenlastig sind. Gleichzeitig ist die reale KI-Anwendbarkeit im Beruf eher begrenzt, weil kommunale Verwaltung viel Recht, Verantwortung und Bürgerkontakt enthält. Das bremst eine vollständige Automatisierung deutlich aus.

Wichtig ist deshalb nicht die Frage „Wird mein Beruf ersetzt?“, sondern: Welche Teile meines Alltags werden digitaler, welche werden wertvoller? In deinem Fall werden Prüfung, Steuerung, Beratung und Fehlerkontrolle wichtiger. Wer diese Rollen gut beherrscht, bleibt im Beruf sehr relevant.

So kannst du dich als Verwaltungsfachangestellte/r in der Kommunalverwaltung aufstellen

  • Stärke deine Sicherheit in Microsoft Office, Tabellenkalkulation Excel (MS Office) und Textverarbeitung Word (MS Office).
  • Nutze KI für Entwürfe, Zusammenfassungen und Formulierungshilfen, aber prüfe Inhalte immer gegen Verwaltungsrecht und die lokalen Vorgaben.
  • Baue Fachlichkeit in Haushaltsrecht, Kommunalrecht, Steuerrecht und Verwaltungsrecht aus, weil genau dort dein Mehrwert liegt.
  • Trainiere Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit: Diese Kompetenzen werden bei mehr digitaler Vorarbeit noch wichtiger.
  • Lerne, Arbeitsergebnisse von Software kritisch zu kontrollieren, statt sie nur zu übernehmen.
  • Verstehe KI als Werkzeug für Tempo und Struktur, nicht als Ersatz für Verantwortung.

Stand: Juni 2026. Für die Kommunalverwaltung gilt: Die Routine wird kleiner, die Bedeutung von Prüfung, Beratung und rechtssicherem Handeln wächst. Wer diese Entwicklung aktiv mitgeht, hat gute Perspektiven.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeExcelWordNKHRNSKCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Verwaltungsfachangestellte/r - Kommunalverwaltung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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