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Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

11%2013
11%2016
33%2019
44%2022
57%2026*
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Fachkräfte in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

8 von 21 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Enterprise Resource Planning (ERP)0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
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Du bleibst relevant.

Assistenten und Assistentinnen für Wirtschaftsinformatik arbeiten an IT-Lösungen mit, die dazu dienen, die betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Abläufe eines Unternehmens zu vereinfachen und zu optimieren.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Zuverlässigkeit

Gehalt

4.748 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.671 €

Oberes Viertel

6.386 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeManagementAnalyseEntwicklungWirtschaftsinformatik

17.436

Beschäftigte i

2.018

Offene Stellen i

Arbeitslose i

784

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

44%28%11%
20132022: 44%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

17.436+36% seit 2012
17.43615.12012.804
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.748 €+25%
6.386 €4.541 €2.695 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
235Stellen 2024
784Arbeitslose 2024
1.501810118
20122024

Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik) im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik) beträgt 57%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 44% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 21 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Enterprise Resource Planning (ERP), Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Wissensmanagementsysteme, Programmieren, Enterprise Application Integration (EAI) und Netzwerkmanagement und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, IT-Koordination, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training und Softwaretechnik, Software-Engineering und 7 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 17.436 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.748 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.671 € bis 6.386 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.018 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Management, Analyse, Entwicklung und Wirtschaftsinformatik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik)

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Lage für Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik): wachsender Bedarf, aber veränderter Aufgabenmix

Für Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik) ist die Lage am Arbeitsmarkt derzeit nicht von einem einfachen „ersetzt oder nicht ersetzt“ geprägt, sondern von einem spürbaren Umbau der Arbeit. Dein Beruf gehört mit einem KI-Risiko-Score von 57 eher in die mittlere Zone: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut automatisierbar, gleichzeitig bleibt der Beruf gefragt. Das sieht man auch an der Entwicklung der Beschäftigung: Von 2012 bis 2024 ist die Zahl der Beschäftigten deutlich gestiegen. Das spricht dafür, dass Unternehmen nicht weniger, sondern anders qualifizierte Unterstützung für IT und Wirtschaftsinformatik brauchen.

Welche Aufgaben in deinem Beruf unter KI-Druck stehen

Besonders angreifbar sind Tätigkeiten, die standardisiert, dokumentenlastig und regelbasiert sind. Dazu zählen in deinem Beruf vor allem Enterprise Resource Planning (ERP), Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Wissensmanagementsysteme, Programmieren, Enterprise Application Integration (EAI), Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung und Datenbankmanagement. Genau in solchen Bereichen kann KI Arbeitsschritte vorbereiten, prüfen, strukturieren oder teilweise direkt übernehmen.

Das passt zu den aktuellen Arbeitsmarkttrends: Nach dem ChatGPT-Start gingen Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit stärker nachgefragt wurde. Für deinen Beruf heißt das: Nicht alles rund um IT-Support und Administration verschwindet, aber Routineanteile werden kleiner. Die Arbeit verschiebt sich in Richtung Kontrolle, Abstimmung und Lösung komplexerer Fälle.

Was an Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik) menschlich bleibt

Gerade die Aufgaben, die Schnittstellen zwischen Technik, Organisation und Menschen betreffen, bleiben stabiler. Dazu gehören Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, IT-Koordination, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training, Softwaretechnik, Software-Engineering, Wirtschaftsinformatik, Agiles Projektmanagement, Lizenzmanagement, IT-Audit, Netzwerkadministration, -organisation, Systembetreuung und Datenbankadministration, -organisation.

Diese Tätigkeiten leben von Einordnung, Priorisierung, Verantwortungsgefühl und Kommunikation. KI kann dir dabei helfen, aber sie trägt nicht die Verantwortung für den Betrieb, die Abstimmung mit Fachabteilungen oder die Einschätzung, was im Unternehmen wirklich sinnvoll ist. Genau deshalb bleibt dein Beruf relevant: Er verbindet technische Umsetzung mit betrieblichem Verständnis.

Was die Studien für deinen Beruf zeigen

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Das ist für deinen Beruf wichtig, weil viele typische Aufgaben im Support, in der Dokumentation und in der Anwenderkommunikation genau in diesem Bereich liegen. Gleichzeitig sind körperliche oder rein manuelle Tätigkeiten deutlich weniger KI-anwendbar — dein Beruf liegt also auf der Wissensseite, nicht auf der Werkbank.

Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein; in Industrieländern wie Deutschland ist der Anteil wegen des hohen Gewichts kognitiver Tätigkeiten noch deutlich höher. Das passt zu deinem Profil: Du arbeitest in einem Bereich, in dem Denken, Analysieren und Koordinieren zentral sind. Das erhöht die Exposition, bedeutet aber nicht automatisch Abbau. Entscheidend ist, welche Teile deiner Arbeit standardisiert sind und welche Beratung, Kontrolle und Abstimmung verlangen.

Auch der Anthropic Economic Index hilft bei der Einordnung: In der realen Nutzung dominiert bisher Augmentation, also Mensch plus KI gemeinsam. Für dich ist das ein wichtiger Hinweis. KI wird in deinem Beruf eher als Assistenz auftreten — etwa beim Entwurf von Lösungen, bei der Fehleranalyse, bei der Dokumentation oder bei der Vorbereitung von IT-Audits — statt den gesamten Beruf zu ersetzen.

Wie du deinen Beruf KI-sicherer machst

Am stärksten wirst du, wenn du dich von Routine in Richtung Verantwortung bewegst. Praktisch heißt das:

  • Nutze KI für Vorarbeit, aber trainiere die Kontrolle von Ergebnissen.
  • Stärker werden in Datenschutz, IT-Audit und Lizenzmanagement, weil hier Sorgfalt und Nachvollziehbarkeit zählen.
  • Vertiefe IT-Koordination und agiles Projektmanagement, damit du zwischen Fachbereich, Technik und Anwendern vermitteln kannst.
  • Baue deine Stärke in Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und EDV-Anwender-Training aus, weil dort Verständnis und Vertrauen wichtig sind.
  • Schärfe Analyse, Wirtschaftsinformatik und systematisches-methodisches Vorgehen, um komplexe Fälle besser einzuordnen.

Einordnung für Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik)

Stand: Juni 2026 ist dein Beruf weder ein klassischer Wegfallkandidat noch ein sicherer Schonraum. Der Markt wächst, aber die Aufgaben im Inneren verändern sich deutlich. Für dich ist entscheidend, ob du bei ERP, Systemadministration, Datenbanken und Support in der ausführenden Routine bleibst oder ob du dich in Richtung Koordination, Beratung, Datenschutz und Qualitätssicherung entwickelst. Wer KI als Werkzeug nutzt und gleichzeitig fachlich urteilen kann, bleibt in diesem Beruf besonders anschlussfähig.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTLLM

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Assistent/in - Informatik (Wirtschaftsinformatik) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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