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Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Informationsverarbeitung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

43%2013
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57%2019
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66%2026*
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Fachkräfte in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

18 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Buchführung, Buchhaltung0%
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Programmieren0%
Enterprise Application Integration (EAI)0%
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Systemadministration, Systemverwaltung0%
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Du bleibst relevant.

Kaufmännische Assistenten und Assistentinnen in der Fachrichtung Informationsverarbeitung betreuen informationstechnische Systeme und erledigen betriebswirtschaftliche sowie organisatorische Aufgaben.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Zuverlässigkeit

Gehalt

4.748 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.671 €

Oberes Viertel

6.386 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeManagementAnalyseEntwicklungWirtschaftsinformatik

17.436

Beschäftigte i

2.018

Offene Stellen i

Arbeitslose i

784

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

64%54%43%
20132022: 64%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

17.436+36% seit 2012
17.43615.12012.804
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.748 €+25%
6.386 €4.541 €2.695 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
235Stellen 2024
784Arbeitslose 2024
1.501810118
20122024

Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Informationsverarbeitung im KI-Check: die Daten im Detail

Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Informationsverarbeitung erreicht im KI-Check einen Score von 66%. Damit liegt Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Informationsverarbeitung über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 64% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Monatsabschluss, Zahlungsverkehr, Kalkulation und Controlling und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, IT-Koordination, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und Softwaretechnik, Software-Engineering und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 17.436 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.748 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.671 € bis 6.386 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.018 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Management, Analyse, Entwicklung und Wirtschaftsinformatik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Informationsverarbeitung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Informationsverarbeitung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn du in der Informationsverarbeitung sitzt, siehst du den Wandel meist nicht an einem einzigen großen Umbruch, sondern an vielen kleinen Verschiebungen: Auswertung statt Abtippen, Prüfung statt Erstbearbeitung, Abstimmung statt reiner Datenerfassung. Genau dort liegt die Besonderheit dieses Berufs. Stand: Juni 2026 ist der KI-Risiko-Score mit 66 ein klarer Hinweis darauf, dass ein großer Teil der Kerntätigkeiten technisch gut automatisierbar ist — vor allem dort, wo Daten strukturiert vorliegen und Regeln eindeutig sind.

Wie sich der Alltag von Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Informationsverarbeitung verändert

Dein Arbeitsalltag lebt stark von Aufgaben, die zwischen Verwaltung, Analyse und IT liegen. Besonders anfällig sind Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Monatsabschluss, Zahlungsverkehr, Kalkulation, Controlling und klassische Büro- und Verwaltungsarbeiten. Auch Sachbearbeitung, Jahresabschluss, Körperschaftssteuer, Lohn-, Einkommensteuer sowie Datenübernahme, Datenaufbereitung lassen sich durch KI-gestützte Systeme deutlich beschleunigen.

Das heißt aber nicht, dass dein Beruf einfach verschwindet. Eher verschiebt sich der Schwerpunkt. Die Studienlage passt dazu: Das IAB beschreibt für Deutschland, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern meist zu verlangsamtem Wachstum. Gleichzeitig wächst die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bislang sogar stärker als in weniger exponierten Berufen. KI wirkt also aktuell eher augmentierend als ersetzend.

Für deinen Beruf ist das logisch. Viele Tätigkeiten sind regelbasiert, aber nicht banal. Bei einem Monatsabschluss geht es nicht nur um das Durchlaufen eines Schemas, sondern um Plausibilität, Ausnahmen, Abstimmung und Verantwortung. Bei Controlling und Kalkulation braucht es Einordnung, nicht nur Zahlen. Genau deshalb bleibt der Mensch wichtig, auch wenn KI immer mehr Vorarbeit übernimmt.

Welche Tätigkeiten in der Informationsverarbeitung gewinnen und welche KI übernimmt

Am stärksten verändert sich alles, was standardisierbar ist. Dazu zählen Datenprüfung, Vorstrukturierung, wiederkehrende Auswertungen und Routinekommunikation. Internationale Befunde stützen das: Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren hilft. Weniger stark ist sie dort, wo es um präzise Einzelfallprüfung, komplexe Dateninterpretation oder organisatorische Verantwortung geht.

Für deinen Beruf heißt das: Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Programmieren, Enterprise Application Integration (EAI), Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung und Datenbankmanagement bleiben wichtig, werden aber stärker von KI-Tools begleitet. Wiederkehrende Routinen in der Dokumentation, Konfiguration oder Fehleranalyse lassen sich schneller vorbereiten. Die eigentliche Verantwortung für Systemintegration, IT-Koordination, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Datenschutz, Lizenzmanagement, Netzwerkadministration, -organisation, Systembetreuung und Datenbankadministration, -organisation bleibt dagegen klar menschlich geprägt.

Auch der internationale Blick ist relevant: Der IWF geht davon aus, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind, in Industrieländern wie Deutschland wegen des hohen Anteils kognitiver Tätigkeiten sogar etwa 60 %. Dein Beruf liegt genau in dieser Zone: wissensintensiv, datengetrieben, aber mit echtem Beratungs- und Steuerungsanteil. Das ist keine Komfortzone, aber auch kein Auslaufmodell.

Wer bei der Informationsverarbeitung gewinnt

Gewinnen werden in deinem Feld vor allem diejenigen, die KI nicht als Ersatz, sondern als Arbeitsmittel nutzen. Das betrifft Menschen, die sauber mit Daten umgehen, Ergebnisse prüfen, Arbeitsabläufe strukturieren und zwischen Fachbereich und IT übersetzen können. Deine schon vorhandenen Stärken passen gut dazu: Analyse, Entwicklung, Wirtschaftsinformatik, Microsoft Office, Management sowie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, systematisches- methodisches Vorgehen und Zuverlässigkeit.

Der Arbeitsmarkt belohnt solche Kombinationen bereits sichtbar. Laut einer Stellenanzeigen-Analyse sind nach dem ChatGPT-Start Stellen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurückgegangen, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Außerdem wachsen Stellenanzeigen mit KI-Skills sehr dynamisch — und zwar weit über klassische Tech-Rollen hinaus. Genau das ist für dich wichtig: Nicht nur die reine IT, sondern die Verbindung von Informationsverarbeitung, Fachlichkeit und Qualitätssicherung wird wertvoller.

Auch Anthropic kommt zu einem ähnlichen Bild: KI wird in vielen Berufen überwiegend unterstützend genutzt, nicht direkt ersetzend. Das passt besonders zu Berufen, in denen Prüfen, Monitoring und Steuern an Bedeutung gewinnen. Für dich heißt das: Wer gute Ergebnisse liefern will, muss nicht mehr alles selbst von Null machen, aber sehr wohl die Qualität, Risiken und fachliche Plausibilität kontrollieren.

Weiterbildung für Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Informationsverarbeitung: so bleibst du gefragt

Die beste Strategie ist nicht Abwehr, sondern Spezialisierung. Wenn du in diesem Beruf bleibst, solltest du deine Rolle in Richtung Kontrolle, Integration und Beratung schärfen. Besonders sinnvoll sind Weiterbildungen in Datenanalyse, Prozessautomatisierung, KI-gestützter Sachbearbeitung, IT-Schnittstellen und Datenschutz. Auch Kompetenz in Dokumentation, Prüfprozessen und im Umgang mit Ausnahmefällen wird wichtiger, weil die Routine schneller von Software erledigt wird.

  • lerne, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen, statt sie nur zu übernehmen
  • vertiefe dein Verständnis für Datenqualität, Schnittstellen und Workflows
  • baue Wissen in Systemintegration, Anwenderberatung und Controlling aus
  • nutze KI für Vorarbeiten in Buchhaltung, Auswertung und Texten, aber behalte die Endkontrolle
  • entwickle deine kommunikative Rolle zwischen Fachbereich, IT und Management

Wenn du dich in diese Richtung bewegst, sinkt dein Risiko deutlich. Denn dann bist du nicht nur für einzelne Routinen zuständig, sondern für das Zusammenspiel aus Daten, Prozessen und Entscheidungsvorbereitung. Genau dort bleibt der Mensch auch in einem stark automatisierbaren Beruf unverzichtbar.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Informationsverarbeitung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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