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Kaufmann/-frau - Digitalisierungsmanagement: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte in der Wirtschaftsinformatik

Das übernimmt KI.

15 von 34 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
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Du bleibst relevant.

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement analysieren Daten und Prozesse und entwickeln digitale Geschäfts-sowie Wertschöpfungsprozesse weiter. Sie beschaffen IT-Systeme und fungieren als Schnittstelle zwischen dem kaufmännischen und dem IT-Bereich.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Zuverlässigkeit

Gehalt

4.748 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.671 €

Oberes Viertel

6.386 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeManagementAnalyseEntwicklungWirtschaftsinformatik

17.436

Beschäftigte i

2.018

Offene Stellen i

Arbeitslose i

784

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

17.436+36% seit 2012
17.43615.12012.804
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.748 €+25%
6.386 €4.541 €2.695 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
235Stellen 2024
784Arbeitslose 2024
1.501810118
20122024

Kaufmann/-frau - Digitalisierungsmanagement im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 55% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Kaufmann/-frau - Digitalisierungsmanagement verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 45% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 34 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Einkauf, Beschaffung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Vertrieb und Büro- und Verwaltungsarbeiten und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Datenschutz, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Systemintegration und 13 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 17.436 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 21% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.748 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.671 € bis 6.386 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.018 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Management, Analyse, Entwicklung und Wirtschaftsinformatik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kaufmann/-frau - Digitalisierungsmanagement?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kaufmann/-frau - Digitalisierungsmanagement

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement: mittleres KI-Risiko, aber hoher Wandel im Alltag

Mit einem KI-Risiko-Score von 55 liegt dein Beruf knapp unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59). Das heißt: Du bist nicht in einer der klassischen „wegautomatisierten“ Rollen, aber viele deiner Kerntätigkeiten stehen klar unter Veränderungsdruck. Stand: Juni 2026 gilt für deinen Beruf vor allem eines: KI ersetzt hier selten den ganzen Job, aber sie verschiebt den Aufgabenmix deutlich.

Auffällig ist dabei die Mischung aus technischer Nähe und kaufmännischer Verantwortung. In deinem Arbeitsalltag treffen Informationstechnik, Computertechnik, Einkauf, Beschaffung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Vertrieb, Büro- und Verwaltungsarbeiten, IT-Organisation, Programmieren, Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung und Datenbankmanagement direkt aufeinander. Genau diese Verbindung macht den Beruf anfällig für Teilautomatisierung – und gleichzeitig relativ robust, weil es nicht nur um Ausführen, sondern auch um Abstimmen, Prüfen und Entscheiden geht.

Warum Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement anders betroffen ist

Dein Beruf liegt in einem Bereich, in dem KI besonders häufig als Werkzeug auftaucht. Das ist kein Zufall: Laut IAB arbeiten in Deutschland 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass daraus selten ein direkter Beschäftigungsabbau entsteht. Häufig verändert sich vor allem, welche Tätigkeiten im Beruf dominieren.

Genau das passt zu deinem Profil. Ein Teil deiner Aufgaben ist stark regelbasiert oder strukturiert: Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation, Systemsoftware (Programmierung), Urheberrecht, aber auch kaufmännische Routine wie Einkauf, Beschaffung und Kalkulation. Solche Tätigkeiten können durch KI-gestützte Vorschläge, Voranalysen, Textentwürfe, Standardprüfungen und Workflow-Automation deutlich effizienter werden.

Gleichzeitig gehören zu deinem Beruf Aufgaben, die nicht einfach weggeklickt werden können: Kundenberatung, -betreuung, IT-Koordination, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), IT-Audit, Datenkompetenz, Data Literacy und EDV-Anwender-Training. Hier geht es um Einordnung, Priorisierung, Verantwortung und Kommunikation. KI kann dich dabei stützen, aber sie ersetzt nicht das Verständnis für betriebliche Zusammenhänge, Konflikte, Risiken und Akzeptanz im Team.

Hinzu kommt: Die IAB-Auswertung zeigt, dass Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bisher sogar stärker gewachsen ist als in Berufen mit geringer oder keiner Exposition. Für dich heißt das: Der Beruf wird nicht automatisch kleiner, aber er wird anspruchsvoller. Wer KI sinnvoll einsetzt, kann Routinearbeiten reduzieren und sich stärker auf Schnittstellen, Qualitätssicherung und Steuerung konzentrieren.

Was die Studienlage für deinen Beruf nahelegt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen ist für dein Profil besonders relevant. Dort sind vor allem Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren stark KI-anwendbar. Das passt direkt zu vielen Teilen deines Berufs, etwa wenn du Angebote vorbereitest, interne Anleitungen schreibst, Supportfälle dokumentierst oder Fachinformationen aufbereitest. Weniger gut funktioniert KI dort, wo präzise Kontextkenntnis, technische Verantwortung oder saubere Priorisierung nötig sind.

Auch der IWF ordnet Berufe wie deinen klar in die KI-exponierten Tätigkeiten ein. In Industrieländern sind besonders viele Jobs betroffen, weil dort kognitive und administrative Aufgaben stark verbreitet sind. Für dich ist das wichtig, weil dein Beruf nicht nur Technik enthält, sondern auch viel Wissensarbeit: Koordination, Analyse, Dokumentation, Beratung und Abstimmung. Genau diese Mischung macht dich arbeitsmarktrelevant – und zugleich stark veränderbar.

Der Anthropic Economic Index bringt die Entwicklung gut auf den Punkt: In der realen Nutzung überwiegt Augmentation gegenüber reiner Automation. Das heißt, Menschen arbeiten mit KI gemeinsam, statt komplett ersetzt zu werden. Für deinen Beruf ist das die wahrscheinlichste Richtung. KI erstellt Vorarbeiten, fasst Informationen zusammen, erkennt Muster in Daten oder schlägt Standardreaktionen vor. Du bewertest, korrigierst, priorisierst und setzt um.

Besonders wichtig ist außerdem der Blick auf den Einstieg ins Berufsleben. Studien zeigen, dass junge Beschäftigte in stark KI-exponierten Berufen zuerst unter Druck geraten, weil Recherche, Entwürfe und Routinetexte am schnellsten automatisiert werden. Für dich bedeutet das: Die klassische Anfängerrolle verändert sich. Wer neu einsteigt, sollte früh lernen, KI nicht nur zu bedienen, sondern ihre Ergebnisse zu prüfen, technisch einzuordnen und betriebswirtschaftlich zu bewerten.

Fazit für Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement

Dein Beruf hat kein extremes Verdrängungsrisiko, aber ein deutliches Umbaupotenzial. Besonders betroffen sind Tätigkeiten rund um Programmieren, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement, Büro- und Verwaltungsarbeiten und standardisierte Teile von Vertrieb oder Kalkulation. Stabil bleiben vor allem Aufgaben, bei denen du Kundenberatung, IT-Koordination, Datenschutz, IT-Audit und Anwenderberatung verbinden musst.

Praktisch heißt das: Wer in diesem Beruf stark bleibt, verbindet Technikverständnis mit Prozessblick, Kommunikation und Kontrolle. Wichtig sind Datenkompetenz, Data Literacy, gutes systematisches-methodisches Vorgehen, saubere Dokumentation und die Fähigkeit, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen. Gerade in deinem Beruf wird nicht die reine Ausführung entscheidend sein, sondern die Frage, ob du KI so einsetzt, dass sie Entscheidungen besser macht – nicht nur schneller.

Was du jetzt tun kannst

  • Lerne, KI für Informationen beschaffen, Texte schreiben und kommunizieren gezielt einzusetzen.
  • Vertiefe Themen wie Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und IT-Audit.
  • Stärke deine Rolle in IT-Koordination und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT).
  • Übe, KI-Ergebnisse fachlich zu prüfen, statt sie nur zu übernehmen.
  • Baue Kompetenz in Datenanalyse, Datenkompetenz, Data Literacy und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse) aus.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotLLM

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kaufmann/-frau - Digitalisierungsmanagement beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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