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Fachberater/in - Softwaretechniken: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

14%2013
14%2016
29%2019
43%2022
57%2026*
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Fachkräfte in der Softwareentwicklung

Das übernimmt KI.

11 von 23 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
Konfigurieren0%
Programmieren0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Fachberater/innen für Softwaretechniken entwickeln und programmieren kundenspezifische Software.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Initiative

Gehalt

4.449 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.539 €

Oberes Viertel

5.831 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungAnwendungsentwicklungDatenbank SQLSoftware-ImplementierungProgrammiersprache Java

35.881

Beschäftigte i

4.645

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.933

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

43%29%14%
20132022: 43%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

35.881+143% seit 2012
37.11325.95414.794
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.449 €+17%
5.934 €4.320 €2.705 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
582Stellen 2024
3.933Arbeitslose 2024
3.9332.258582
20122024

Fachberater/in - Softwaretechniken im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 57% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Fachberater/in - Softwaretechniken verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 43% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 23 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik und Konfigurieren und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training und Software testen und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 35.881 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 35% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.449 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.539 € bis 5.831 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.645 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Anwendungsentwicklung, Datenbank SQL, Software-Implementierung und Programmiersprache Java. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachberater/in - Softwaretechniken?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachberater/in - Softwaretechniken

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Der KI-Risiko Score von 57 liegt bei Fachberater:innen für Softwaretechniken etwas unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie mit 59. Das passt zu einem Beruf, der klar technisch geprägt ist, aber nicht nur aus leicht standardisierbaren Routinen besteht. Viele Kerntätigkeiten lassen sich bereits gut mit KI unterstützen oder teilweise beschleunigen. Gleichzeitig bleibt der Beruf stark davon abhängig, dass du Systeme verstehst, Kundenanforderungen übersetzt und Lösungen sauber in den Betrieb bringst. Stand: Juni 2026.

Fachberater/in - Softwaretechniken: Warum dieser Beruf anders betroffen ist

Dein Berufsbild sitzt genau an der Schnittstelle zwischen Technik und Anwendung. Auf der einen Seite stehen Tätigkeiten wie Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, Konfigurieren, Programmieren, Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und Systemsoftware (Programmierung). Genau hier kann KI schon viel übernehmen: Code vorschlagen, Konfigurationen vorbereiten, Daten aufräumen, Fehlermuster erkennen oder Standardfälle schneller lösen.

Auf der anderen Seite lebt der Beruf von Aufgaben, die nicht einfach „wegautomatisiert“ werden. Dazu zählen Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training, Software testen, Softwaretechnik, Software-Engineering, Agiles Projektmanagement, Netzwerkadministration, -organisation, Systembetreuung, Datenbankadministration, -organisation und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse). Hier geht es um Prioritäten, Verantwortung, Abstimmung und darum, technische Lösungen im Alltag tragfähig zu machen. Genau das bleibt menschlich wichtig, auch wenn KI Teile der Vorarbeit übernimmt.

Besonders relevant ist: Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt laut IAB seit Jahren eher eine Verschiebung innerhalb von Berufen als ein einfaches Wegfallen von Jobs. KI wirkt bisher oft augmentierend, also als Verstärker für Fachkräfte. Das passt zu deinem Feld: Wer KI nur als Ersatz versteht, unterschätzt den tatsächlichen Wandel. Wer sie als Arbeitsmittel einsetzt, kann deutlich produktiver werden.

Fachberater/in - Softwaretechniken: Was die Studienlage für KI und Softwarearbeit zeigt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt sehr deutlich, wo KI heute am stärksten hilft: bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Muster tauchen auch in deinem Beruf auf, etwa wenn du Anforderungen dokumentierst, Lösungsschritte beschreibst, Anleitungen formulierst oder Supportfälle strukturierst. Weniger stark ist KI dort, wo es um präzise Datenanalyse oder um Situationen mit vielen technischen Randbedingungen geht. Für Fachberater:innen für Softwaretechniken ist das wichtig: KI kann dich im Alltag entlasten, aber sie ersetzt nicht das technische Urteilsvermögen.

Auch der IWF ordnet den Beruf sinnvoll ein: In Industrieländern wie Deutschland ist ein großer Teil der Jobs KI-exponiert, weil dort viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Das trifft auf Softwaretechnik besonders zu. Trotzdem heißt Exposition nicht automatisch Verdrängung. Vielmehr werden Arbeitsinhalte zerlegt: Routineaufgaben werden schneller, prüfende und steuernde Aufgaben gewinnen an Gewicht.

Das bestätigt auch der Anthropic Economic Index. Dort dominiert nicht Automation, sondern Augmentation. Für deinen Beruf ist das ein gutes Signal: KI ist eher Werkzeug als Ersatz. Gerade in Bereichen wie Programmieren, Datenbank SQL, Software-Implementierung oder Programmiersprache Java kannst du KI nutzen, um Entwürfe zu prüfen, Varianten zu vergleichen oder Standardcode vorzubereiten. Die menschliche Leistung liegt dann stärker in Architekturentscheidungen, Qualitätssicherung, Integration und in der Verantwortung gegenüber Kund:innen und Systemen.

Fachberater/in - Softwaretechniken: Was du jetzt konkret tun kannst

Wenn du mit KI arbeiten willst, lohnt sich ein klarer Fokus auf die Aufgaben, die sich am stärksten verändern:

  • Nutze KI für Datenübernahme, Datenaufbereitung und für erste Entwürfe von Skripten oder Abfragen.
  • Lass dir bei Programmieren und Systemsoftware (Programmierung) Varianten, Tests oder Erklärungen vorschlagen.
  • Setze KI in EDV-Anwender-Training und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) ein, um Antworten, Beispiele und Schritt-für-Schritt-Erklärungen vorzubereiten.
  • Verwende sie für Software testen, etwa zum Formulieren von Testfällen oder zum Strukturieren von Fehleranalysen.
  • Stütze Agiles Projektmanagement mit automatisierten Zusammenfassungen, Ticket-Clusterung und Statusberichten.
  • Achte bei Datenschutz, Systemintegration und Systemverwaltung besonders auf Freigaben, Nachvollziehbarkeit und saubere Kontrollschritte.

Wichtiger als einzelnes Toolwissen sind deine überfachlichen Stärken: Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Analytische Fähigkeiten und Initiative. Genau diese Kompetenzen werden wertvoller, wenn KI schneller vorarbeitet. Denn dann entscheidet öfter die Qualität deiner Bewertung, nicht nur das reine Abarbeiten.

Auch der Arbeitsmarkt spricht eher für eine Neujustierung als für einen Einbruch. Der Beruf ist zwischen 2012 und 2024 stark gewachsen, und das Gehaltsniveau hat sich ebenfalls verbessert. Das zeigt: Fachberater:innen für Softwaretechniken werden gebraucht. Die Frage ist also nicht, ob KI kommt, sondern welche Aufgaben du künftig selbst steuerst und welche du bewusst an Systeme delegierst.

Fachberater/in - Softwaretechniken: Fazit für deinen Berufsalltag

Für dich ist der KI-Wandel kein reiner Ersetzungsprozess, sondern ein Umbau des Berufs von innen. Standardisierung, Dokumentation, Vorbereitung und erste Lösungsvorschläge werden einfacher. Wertvoll bleiben deine Rolle in Beratung, Integration, Prüfung und Verantwortung. Wer jetzt lernt, KI gezielt in Software-Engineering, Systembetreuung und Anwender-Support einzubauen, wird nicht weniger gebraucht, sondern wahrscheinlich sichtbarer und wirksamer.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-SystemeChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachberater/in - Softwaretechniken beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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