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Assistent/in - Informatik (Softwaretechnik): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

13%2013
13%2016
38%2019
50%2022
61%2026*
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Fachkräfte in der Softwareentwicklung

Das übernimmt KI.

6 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
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Du bleibst relevant.

Assistenten und Assistentinnen für Softwaretechnik entwickeln Software und modifizieren Programme für technische, mathematisch-wissenschaftliche oder kaufmännische Anwendungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Initiative

Gehalt

4.449 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.539 €

Oberes Viertel

5.831 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungAnwendungsentwicklungDatenbank SQLSoftware-ImplementierungProgrammiersprache Java

35.881

Beschäftigte i

4.645

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.933

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%32%13%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

35.881+143% seit 2012
37.11325.95414.794
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.449 €+17%
5.934 €4.320 €2.705 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
582Stellen 2024
3.933Arbeitslose 2024
3.9332.258582
20122024

Assistent/in - Informatik (Softwaretechnik) im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Assistent/in - Informatik (Softwaretechnik) beträgt 61%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 6 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Programmieren, Touch-Applikationen, Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung und Datenbankmanagement. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, IT-Koordination, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training und Softwaretechnik, Software-Engineering und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 35.881 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 35% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.449 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.539 € bis 5.831 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.645 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Anwendungsentwicklung, Datenbank SQL, Software-Implementierung und Programmiersprache Java. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Assistent/in - Informatik (Softwaretechnik)?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Assistent/in - Informatik (Softwaretechnik)

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Programmieren, Systemadministration und Datenbankmanagement unter KI-Druck

Wenn du in der Softwaretechnik als Assistenz arbeitest, dann ist dein Alltag oft eine Mischung aus Programmieren, Software-Implementierung, Systemadministration, Systemverwaltung, Netzwerkmanagement und Datenbankmanagement. Genau diese Tätigkeiten stehen im Fokus, wenn Arbeitsbereiche technisch mit KI unterstützbar werden. Stand: Juni 2026 liegt dein KI-Risiko-Score bei 61. Das ist kein Hinweis darauf, dass dein Beruf verschwindet. Es zeigt aber: Ein spürbarer Teil der Kerntätigkeiten kann sich deutlich verändern.

Die IAB-Daten zeigen für Deutschland, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial zuletzt besonders in den IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen an Relevanz gewonnen haben. Gleichzeitig gilt: Ein hohes Potenzial führte historisch selten zu einem schnellen Beschäftigungsabbau. Meist bremst es eher das Wachstum einzelner Aufgabenbereiche oder verschiebt den Schwerpunkt innerhalb des Berufs. Genau das passt gut zu deinem Feld: Weniger Routine, mehr Kontrolle, mehr Abstimmung, mehr Qualitätssicherung.

Was KI bei deiner IT-Arbeit übernimmt

Bei deiner Arbeit sind vor allem strukturierte und wiederholbare Aufgaben anfällig. Dazu gehören Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Teile des Programmierens, standardisierte Touch-Applikationen, Routine im Netzwerkmanagement und klassische Abläufe in der Systemadministration oder im Datenbankmanagement. KI kann hier Vorschläge liefern, Code-Entwürfe erstellen, Konfigurationen vorbereiten, Fehlerquellen eingrenzen oder Dokumentation schneller anlegen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren hilft. Übertragen auf deine Arbeit heißt das: KI ist stark, wenn du technische Informationen zusammenführen, Skripte vergleichen, Fehlermeldungen zusammenfassen oder Schritt-für-Schritt-Vorschläge prüfen willst. Auch beim Entwurf von Code, beim Erstellen von Setup-Anleitungen oder bei der ersten Suche nach Ursachen in Netzwerken ist KI oft nützlich.

Der Anthropic Economic Index passt dazu: In vielen Berufen dominiert nicht die vollständige Ersetzung, sondern die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für deine Rolle bedeutet das: KI nimmt eher vorbereitende und beschleunigende Teile ab, während du prüfst, korrigierst und in den Betrieb übersetzt.

Was in der Softwaretechnik menschlich bleibt

Trotz aller Automatisierung bleiben zentrale Aufgaben klar menschlich. Dazu gehören Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, IT-Koordination, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training und agiles Projektmanagement. Auch die fachliche Verantwortung in Softwaretechnik, Software-Engineering, Netzwerkadministration, -organisation, Systembetreuung und Datenbankadministration, -organisation bleibt in der Praxis an Menschen gebunden.

Warum? Weil es hier nicht nur um technische Korrektheit geht, sondern um Prioritäten, Risiken und Kontext. Ein KI-Vorschlag kann syntaktisch sauber sein und trotzdem betrieblich ungeeignet, unsicher oder unvollständig. Gerade bei Datenschutz, Berechtigungen, Übergaben an Fachabteilungen und im Support brauchst du Einordnung, Kommunikation und Verantwortungsbewusstsein. Die Microsoft-Studie zeigt zwar, dass KI stark bei Text und Erklärung ist. Aber genau deshalb wird die menschliche Rolle oft wichtiger: Du musst Ergebnisse verständlich machen, auf den Betrieb anpassen und gegenüber Nutzer:innen oder Kund:innen vertreten.

Auch der Stellenmarkt spricht für diese Verschiebung. Nach dem ChatGPT-Start sank die Nachfrage nach stark strukturierten, repetitiven Tätigkeiten, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für deinen Beruf ist das eine gute Nachricht, wenn du dich in Richtung Analyse, Abstimmung und Qualitätssicherung entwickelst.

Was du in deinem Beruf jetzt tun kannst

Du brauchst keine Panik, aber eine klare Strategie. Besonders wichtig sind drei Richtungen:

  • KI als Werkzeug lernen: Nutze KI für Code-Vorschläge, Fehleranalyse, Dokumentation und Testideen, aber prüfe Ergebnisse immer fachlich.
  • Von Ausführung zu Kontrolle wechseln: Wenn klassische Bearbeitung schrumpft, wachsen Prüfen, Monitoring und Steuerung. Genau dort liegt Zukunft.
  • Fachlich breiter werden: Stärke Datenbank SQL, Programmiersprache Java, Anwendungsentwicklung und Software-Implementierung so, dass du nicht nur Aufgaben ausführst, sondern Systeme verstehst.

Hilfreich sind außerdem deine persönlichen Kompetenzen: analytische Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Initiative. Diese Fähigkeiten werden wichtiger, wenn KI Routine beschleunigt. Denn dann zählt mehr, wer Anforderungen sauber klärt, Fehler sicher einordnet und technische Lösungen in den Arbeitsalltag übersetzt.

Die IWF-Einordnung hilft beim Blick nach vorn: In Industrieländern sind kognitiv geprägte Berufe besonders stark KI-exponiert. Das heißt aber nicht automatisch Verlust, sondern vor allem Wandel. Für dich ist die beste Position die eines Menschen, der Technik nicht nur bedient, sondern Entscheidungen vorbereitet, absichert und erklärt.

Unterm Strich ist dein Beruf anspruchsvoll, aber nicht austauschbar. Die KI kann dir viel Arbeit abnehmen. Sie kann aber weder Verantwortlichkeit noch Priorisierung noch saubere Abstimmung ersetzen. Wer in der Softwaretechnik Assistenz als Mischrolle aus Technik, Kommunikation und Kontrolle versteht, bleibt gefragt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-ChatbotsLLM-gestützte Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Assistent/in - Informatik (Softwaretechnik) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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