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Mathematisch-technische/r Assistent/in (ehem. duale Ausb.): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte in der Softwareentwicklung

Das übernimmt KI.

7 von 14 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Datenfernübertragung (DFÜ)0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
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Du bleibst relevant.

Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen lösen programmier-und datenverarbeitungstechnische Probleme. Hierfür setzen sie Methoden und Verfahren der anwendungsorientierten Informatik und Mathematik ein. Daneben beraten und schulen sie Benutzer.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Initiative

Gehalt

4.449 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.539 €

Oberes Viertel

5.831 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungAnwendungsentwicklungDatenbank SQLSoftware-ImplementierungProgrammiersprache Java

35.881

Beschäftigte i

4.645

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.933

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

33%17%0%
20132022: 33%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

35.881+143% seit 2012
37.11325.95414.794
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.449 €+17%
5.934 €4.320 €2.705 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
582Stellen 2024
3.933Arbeitslose 2024
3.9332.258582
20122024

Mathematisch-technische/r Assistent/in (ehem. duale Ausb.) im KI-Check: die Daten im Detail

Mathematisch-technische/r Assistent/in (ehem. duale Ausb.) erreicht im KI-Check einen Score von 54%. Damit liegt Mathematisch-technische/r Assistent/in (ehem. duale Ausb.) unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 33% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 14 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Datenfernübertragung (DFÜ), Datenübernahme, Datenaufbereitung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Programmieren und Dokumentation (technisch) und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Datenschutz, Softwaretechnik, Software-Engineering, Technische Informatik, Statistik, Angewandte Mathematik und Mathematik und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 35.881 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 35% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.449 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.539 € bis 5.831 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.645 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Anwendungsentwicklung, Datenbank SQL, Software-Implementierung und Programmiersprache Java. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Mathematisch-technische/r Assistent/in (ehem. duale Ausb.)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Mathematisch-technische/r Assistent/in (ehem. duale Ausb.)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Mathematisch-technische/r Assistent/in: 54 % KI-Risiko, aber unter dem Niveau des Berufsfelds

Mit einem KI-Risiko-Score von 54 liegt dein Beruf unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie mit 59. Das ist ein wichtiger Hinweis: Deine Arbeit ist klar von KI berührt, aber nicht automatisch stärker gefährdet als viele andere Tech-Rollen. Stand: Juni 2026 zeigt sich hier vor allem ein Muster der Verschiebung im Aufgabenmix. Routine rund um Datenübernahme, Datenaufbereitung, Dokumentation (technisch), Hardwareinstallation, Softwareinstallation oder Teile von Programmieren lassen sich eher standardisieren. Gleichzeitig bleiben Statistik, Angewandte Mathematik, Technische Informatik und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse) schwerer ersetzbar, weil hier Problemlösung, Prüfen und fachliche Einordnung gefragt sind.

Wichtig ist: Dein Beruf wächst seit Jahren deutlich. Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 stark gestiegen, und auch das Gehalt hat zugelegt. Das spricht gegen das Bild eines Berufs, der einfach verschwindet. Eher verändert sich, was im Alltag zählt: weniger reine Ausführung, mehr Entwicklung, Anwendungsentwicklung, Datenbank SQL, Software-Implementierung und das saubere Zusammenspiel mit Menschen im Team. Genau dort werden Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Analytische Fähigkeiten und Initiative wichtiger.

Warum mathematisch-technische Assistenten anders betroffen sind als viele andere IT-Berufe

Dein Profil liegt in einem spannenden Mittelbereich: technisch genug, um von KI deutlich beeinflusst zu werden, aber zugleich stark an Problemlösung und fachliche Präzision gebunden. Die IAB-Studien zeigen, dass KI in Deutschland bisher eher augmentierend wirkt als ersetzend. Das heißt: Tätigkeiten werden nicht einfach gestrichen, sondern verlagert, beschleunigt oder in kleinere Schritte zerlegt. Für dich bedeutet das vor allem: KI kann bei Standardaufgaben helfen, aber sie ersetzt nicht automatisch das Verständnis für Systemsoftware (Programmierung), technische Zusammenhänge oder die Bewertung, ob ein Ergebnis überhaupt plausibel ist.

Gerade in der Informationstechnik, Computertechnik und bei Datenfernübertragung (DFÜ) ist das sichtbar. Viele Arbeitsschritte sind klar strukturiert und damit gut für KI-Assistenz oder Automatisierung geeignet. Gleichzeitig bleibt der Kern deiner Arbeit oft dort, wo Systeme zusammengedacht werden müssen: Anforderungen prüfen, Fehler finden, Lösungen vergleichen, Sicherheitsfragen beachten und Ergebnisse dokumentieren. Auch Datenschutz ist ein Bereich, in dem menschliche Verantwortung besonders schwer zu ersetzen ist.

Die Entwicklung der Beschäftigung passt dazu. Wenn ein Beruf wächst, deutet das oft auf anhaltende Nachfrage hin, auch wenn einzelne Tätigkeiten automatisiert werden. Für dich heißt das: Nicht die gesamte Rolle steht unter Druck, sondern bestimmte Teile davon. Wer sich stark auf Routine beschränkt, spürt den Wandel schneller. Wer sich in Softwaretechnik, Software-Engineering, Technische Informatik oder Statistik entwickelt, macht sich robuster.

Studienlage zu KI, Wissensarbeit und technischen Aufgaben

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren unterstützt. Genau deshalb sind Tätigkeiten mit klaren Vorgaben, standardisierten Texten oder wiederkehrender Recherche in deinem Beruf gut angreifbar. Gleichzeitig ist Microsofts Befund auch eine Entlastung: KI performt dort am besten, wo Ergebnisse klar überprüfbar sind. Sobald es um technische Tiefe, Kontext oder Fehlersuche geht, bleibt der Mensch zentral.

Der Anthropic Economic Index passt dazu: Dort dominiert in keiner Berufsgruppe die reine Automation. Mehr als die Hälfte der genutzten KI-Anwendungen sind Augmentation, also Mensch und KI gemeinsam. Für dich ist das wahrscheinlich das realistischste Zukunftsbild: KI erstellt Vorschläge, Codebausteine oder Dokumentationsentwürfe, du prüfst, verbindest und korrigierst. Das ist besonders relevant bei Programmieren, Software-Implementierung und bei der Arbeit an Datenbank SQL.

Auch der IWF ordnet die Lage ein: In Industrieländern sind viele Berufe KI-exponiert, weil dort kognitive Tätigkeiten häufiger sind. Das trifft deinen Beruf klar mit. Gleichzeitig bedeutet Exposition nicht automatisch Verdrängung. Entscheidend ist, welche Aufgaben in deinem Alltag eher Routine sind und welche echte fachliche Urteilsfähigkeit verlangen. Bei dir liegt diese Grenze ziemlich klar zwischen daten- und textnahen Standardaufgaben auf der einen Seite und mathematisch-technischer Problemlösung auf der anderen.

Fazit für mathematisch-technische Assistenten: KI nutzen, nicht nur beobachten

Für deinen Beruf ist KI kein Randthema, sondern ein Werkzeug, das den Alltag spürbar verändern wird. Am meisten Druck kommt auf Tätigkeiten wie Datenübernahme, Datenaufbereitung, Standarddokumentation, einfache Fehleranalysen und Teile der Implementierung. Am besten geschützt bleiben Aufgaben mit Fachtiefe, Verantwortung und systemischem Denken. Genau dort liegen auch deine Chancen.

  • Software-Engineering und saubere Architektur statt nur Umsetzung
  • Statistik und datengetriebene Analyse
  • Datenschutz und sichere Systemgestaltung
  • komplexe Systemsoftware (Entwicklung, Analyse) statt nur Bedienung
  • Kommunikation im Team und saubere Übergaben

Unterm Strich ist dein Beruf eher ein Beruf der Umgestaltung als der Ersetzung. Wer KI als Beschleuniger versteht und gleichzeitig seine fachliche Tiefe ausbaut, bleibt in diesem Feld sehr gut anschlussfähig.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Mathematisch-technische/r Assistent/in (ehem. duale Ausb.) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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