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Mathematisch-technische/r Assistent/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

17%2013
17%2016
17%2019
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51%2026*
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Fachkräfte in der Softwareentwicklung

Das übernimmt KI.

11 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
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Operating0%
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Du bleibst relevant.

Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen wirken an programmier-und datenverarbeitungstechnischen Lösungen mit. Zudem beraten und schulen sie Anwender.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Initiative

Gehalt

4.449 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.539 €

Oberes Viertel

5.831 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungAnwendungsentwicklungDatenbank SQLSoftware-ImplementierungProgrammiersprache Java

35.881

Beschäftigte i

4.645

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.933

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

33%25%17%
20132022: 33%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

35.881+143% seit 2012
37.11325.95414.794
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.449 €+17%
5.934 €4.320 €2.705 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
582Stellen 2024
3.933Arbeitslose 2024
3.9332.258582
20122024

Mathematisch-technische/r Assistent/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Mathematisch-technische/r Assistent/in beträgt 51%. Damit liegt Mathematisch-technische/r Assistent/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 33% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Informationstechnik, Computertechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, Operating und Programmieren und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Datenschutz, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Datenbankentwicklung, Softwaretechnik, Software-Engineering, Angewandte Informatik und Technische Informatik und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 35.881 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 35% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.449 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.539 € bis 5.831 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.645 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Anwendungsentwicklung, Datenbank SQL, Software-Implementierung und Programmiersprache Java. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Mathematisch-technische/r Assistent/in?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Mathematisch-technische/r Assistent/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Einordnung des KI-Risikos für mathematisch-technische Assistenz

Mit einem KI-Risiko-Score von 51 liegt die mathematisch-technische Assistenz unter dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59). Das ist ein wichtiger Hinweis: Dieser Beruf ist nicht überdurchschnittlich gefährdet, aber er steht auch nicht auf der sicheren Seite. Vor allem die Mischung aus klar standardisierbaren Routinen und zugleich stark fachlich eingebetteten Aufgaben macht den Beruf interessant. Stand: Juni 2026.

Auffällig ist die Entwicklung des Berufs selbst: Die Beschäftigung ist von 2012 bis 2024 deutlich gewachsen, und auch das Gehalt hat zugelegt. Das spricht gegen ein einfaches „Wegautomatisieren“. Eher verändert sich das Berufsbild von innen. Genau das passt zu den aktuellen Studien: KI ersetzt selten einen ganzen Beruf, sondern verschiebt Tätigkeiten, Verantwortungen und Qualitätsanforderungen.

Warum mathematisch-technische Assistenten anders betroffen sind

Besonders anfällig sind in diesem Beruf die klar strukturierten, technischen Routinen. Dazu zählen Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Informationstechnik, Computertechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, Operating, Programmieren, technische Dokumentation, Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und Systemsoftware (Programmierung). Genau diese Tätigkeiten sind gut standardisierbar, oft regelbasiert und damit grundsätzlich für KI-gestützte Vorarbeit oder Teilautomatisierung geeignet.

Gleichzeitig bleibt der menschliche Anteil in diesem Beruf groß. Besonders wichtig sind Datenschutz, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Datenbankentwicklung, Softwaretechnik, Software-Engineering, Angewandte Informatik, Technische Informatik, Angewandte Mathematik, Netzwerkadministration, -organisation, Systembetreuung, Datenbankadministration, -organisation und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse). Das sind Aufgaben, bei denen Kontext, Haftung, Systemverständnis und Abstimmung mit Nutzerinnen und Nutzern zählen. KI kann hier unterstützen, aber sie ersetzt nicht ohne Weiteres die fachliche Entscheidung.

Genau deshalb ist der Beruf auch nicht mit klassischen Routinetätigkeiten im Verwaltungsstil zu vergleichen. Die Arbeit ist technischer, näher an Architektur, Fehleranalyse und Systemzusammenhang. Je mehr du nicht nur ausführst, sondern verstehst, prüfst und steuerst, desto robuster wird dein Profil.

Was die Studienlage für diesen Beruf sagt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt ein klares Muster: Besonders gut lässt sich KI bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren einsetzen. Am wenigsten stark ist sie dort, wo körperliche Arbeit, präzise Datenanalyse oder sehr kontextgebundene Abläufe dominieren. Für die mathematisch-technische Assistenz heißt das: KI kann bei Dokumentation, Code-Entwürfen, Fehlersuche, Strukturierung und Kommunikation helfen. Sie ist aber weniger verlässlich, wenn es um stabile Systemverantwortung, Datenschutz oder die saubere Einbettung in technische Umgebungen geht.

Der IWF kommt international zu dem Befund, dass vor allem wissensintensive Berufe KI-exponiert sind; in Industrieländern ist der Anteil besonders hoch, weil dort viele kognitive Tätigkeiten gebündelt sind. Für deinen Beruf ist das relevant, weil er genau zwischen Wissensarbeit und technischer Umsetzung liegt. Die Exposition ist damit real, aber nicht identisch mit Ersetzbarkeit.

Auch der Anthropic Economic Index hilft bei der Einordnung: Ein großer Teil der KI-Nutzung ist weiterhin Augmentation statt reine Automation. Genau das ist für diesen Beruf wahrscheinlich das zentrale Zukunftsmodell. KI übernimmt Vorarbeiten, Mustererkennung, Textbausteine oder erste Code-Vorschläge; du prüfst, integrierst, sicherst ab und trägst Verantwortung. Das verschiebt den Schwerpunkt weg von reiner Ausführung hin zu Kontrolle, Qualitätssicherung und Systemverständnis.

Was sich im Beruf der mathematisch-technischen Assistenz konkret verändert

Für dich heißt das vor allem: Aufgaben rund um Programmieren, Datenbank SQL, Software-Implementierung und Systemsoftware werden stärker von KI-Werkzeugen begleitet. Das kann produktiver machen, verlangt aber auch mehr Urteilskraft. Gleichzeitig werden Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, analytische Fähigkeiten und Initiative wichtiger, weil du Ergebnisse einordnen und mit anderen Fachrollen abstimmen musst.

Praktisch wird sich der Aufgabenmix voraussichtlich in drei Richtungen verschieben:

  • weniger reine Routine bei Installation, Dokumentation und Standard-Fehlersuche
  • mehr Prüfung, Monitoring und Steuerung von Systemen
  • mehr Schnittstellenarbeit zwischen Entwicklung, Betrieb und Nutzerinnen bzw. Nutzern

Das ist keine schlechte Nachricht. Wer technisch sauber arbeitet und gute Fragen stellt, bekommt mit KI eher ein Werkzeug als einen Gegner. Schwächer wird vor allem, wer nur bekannte Schritte abarbeitet und wenig Verantwortung für das Ergebnis übernimmt.

Fazit für mathematisch-technische Assistenten

Der Beruf ist KI-anfällig, aber nicht KI-gefährdet im simplen Sinn. Der Score von 51 zeigt: Es gibt klare Ansatzpunkte für Automatisierung, doch die fachliche Einbettung bleibt stark. Weil der Beruf nah an Entwicklung, Betrieb und Analyse liegt, dürfte sich die Arbeit eher verdichten als verschwinden. Wer sich auf Anwendungsentwicklung, Datenbank SQL, Software-Implementierung, Systemadministration und Anwender-Support konzentriert und KI aktiv als Werkzeug nutzt, verbessert seine Perspektive deutlich.

Entscheidend ist nicht, ob KI in deinen Alltag kommt, sondern wie souverän du sie steuerst. Genau darin liegt für diesen Beruf die Chance.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-Modelle

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Mathematisch-technische/r Assistent/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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